Sport muss politisch sein. Denn Sport findet häufig in einem gesellschaftlichen Kontext statt und hat damit auch immer eine politische Bedeutung. Man muss zum Ausdruck bringen, wo man gesellschaftlich steht, gerade in Zeiten oder in historischen Kontexten, in denen Sport für faschistische Ideen missbraucht wurde.
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Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Barmbekerinnen und Barmbeker

Gemeinsam mit euch setzen wir heute erneut ein Zeichen gegen rechte Ideologien und den sogenannten "rechten Lifestyle" – kein neuer Bezugs- und Treffpunkt für die Rechte Szene in Barmbek!

Für alle, die uns nicht kennen, dass HBgR wurde 2002 als kontinuierlich arbeitendes Bündnis gegen das Erstarken der extremen Rechten gegründet.

Bei uns ist Platz für alle, die fremdenfeindliche, rechtsextreme, antisemitische und rassistische Äußerungen, Gewalttaten und Anschläge sowie menschenverachtende Hetze, Terror und Mordtaten der Faschisten nicht länger dulden wollen. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts besteht aus unabhängigen antifaschistischen Zusammenhängen, Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen. Wir sind vor allem dann präsent, wenn faschistische oder rassistische Organisationen die Öffentlichkeit suchen.

Amory Burchard


Forschung und Lehre zum millionenfachen Judenmord sind in Deutschland gut etabliert, sollte man meinen. Im Land der Täter verbindet sich die wissenschaftliche Aufarbeitung des Holocaust mit Namen wie Wolfgang Benz, dem früheren Direktor des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, oder anderen renommierten NS-Forschern wie Hans Mommsen und Norbert Frei. Und doch wurde am Mittwoch in Frankfurt Sybille Steinbacher als Inhaberin der „bundesweit ersten Professur für Holocaust-Forschung“ vorgestellt. Tatsächlich handelt es sich um die erste Professur in Deutschland, die ausschließlich auf die Shoa ausgerichtet ist.
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Claus Günther (86) ist einer der letzten Zeitzeugen, die noch über die Nazizeit erzählen können. Er hat gesehen, wie am Abend des 10. November 1938 die Synagoge in Harburg brannte. Nicht einmal acht Jahre alt war er damals. „Mein Vater war bei der SA und hat bei der Absperrung der brennenden Synagoge geholfen.“
Heute berichtet Günther, der seit vielen Jahren in Stellingen wohnt, als Zeitzeuge in Schulen über die Schrecken der Nazi-Zeit. Er kann erzählen, wie es war, als Bomben auf Hamburg fielen. Und er kann erzählen, wie leicht junge Menschen Hetze übernehmen, weil es fast alle um sie herum auch tun.
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Die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung macht deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur "rechtsaußen", sondern "mittendrin" in unserer Gesellschaft sind. Doch was ist eigentlich "Rechtsextremismus"? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es? Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt besonders für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?
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