Demo am 16.09. Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
16.09., 10.00 Uhr / Bert-Käempfert-Platz / Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Einen herzlichen Dank an Alle, die sich an diesem erfolgreichen und kreativen Protest beteiligt haben!

Euer Hamburger Bündnis gegen Rechts

 


Sa., 05.12.15, 17:30 Uhr

Antifaschistische Demonstration
anlässlich der Lesung des islamfeindlichen
Hetzers Akif Pirin
çci im Haus
der rechten Burschenschaft Germania
Beginn: Audimax, Von Melle-Park, Uni Hamburg


Das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" unterstützt den unten angefügten Aufruf des Hamburger AStAs und ruft mit zu der antifaschistischen Demonstration anlässlich der Lesung des islamfeindlichen Hetzers
Akif Pirinçci im Haus der rechten Burschenschaft Germania (Sierichtsraße) auf.

Aufruf des AstA:

Am Samstag, den 5.12.2015 will Akif Pirinçci bei der extrem rechten Burschenschaft Germania sein neues Buch mit dem Titel „Die große Verschwulung – Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer“ der neu-rechten Prominenz präsentieren.
Wir werden gegen diese Veranstaltung, die vor Homophobie, Männerbündelei und Rassismus nur so trieft, gemeinsam protestieren!
Laut, bunt und wütend wollen wir auf die Straße tragen wofür wir einstehen: Gleichheit, Solidarität und Emanzipation!


Die Hamburger Burschenschaft Germania

Die Veranstaltung mit Akif Pirinçci ist von der Hamburger Burschenschaft Germania organisiert. Um Verwechselungen mit der Burschenschaft Germania Königsberg zu vermeiden, wird häufig von den „Sierich-Germanen“ gesprochen. Die Sierich-Germanen gehören zum Dachverband der Deutschen Burschenschaft und sind Teil des Hamburger Waffenrings. Aufgrund von rassistischen Parolen, engen Kontakten zu anderen rechtsextremen Verbindungen und der wiederholten Durchführung von Veranstaltungen mit bekannten Rechtsextremisten, werden die Sierich-Germanen vom Hamburger Verfassungsschutz beobachtet. In ihrer Linkliste zum Thema „Geschichte“ finden sich unter anderem Quellen, welche den deutschen Völkermord in Namibia während der dortigen Kolonialbesetzung beschönigen und Geschichtsrevisionismus betreiben.


Akif Pirinçci

 

Der Autor Akif Pirinçci war kommerziell mit Katzen-Kriminalromanen erfolgreich. In den letzten Jahren zieht er allerdings primär mit seinem rechtspublizistischen und islamfeindlichen Veröffentlichungen Aufmerksamkeit auf sich. Lesungen, insbesondere aus seinem Werk „Deutschland von Sinnen“ und seinem aktuellen Buch „Die große Verschwulung“, hält Pirinçci bevorzugt im Umfeld von Burschenschaften, AfD, PEGIDA, und der islamfeindlichen Partei Die Freiheit ab. In seinem aktuellen Buch zielt er vor allem auf jede Form von Sexualität und Geschlechtsidentität, die gegen seine traditionalistische, patriarchale und heteronormative Vorstellung einer „hohen Zivilisation“ verstößt. Seine Vorlieben für Fäkalsprache, Beleidigungen und islamfeindliche Hetze brachten ihm mehrere Verurteilungen ein. Aktuell haben ihm Äußerungen, während einer Pegida-Kundgebung eine Anzeige wegen Volksverhetzung beschert.

Wir treffen uns am 5.12. um 17.30 Uhr am Audimax der Uni Hamburg, um für die Auflösung von Geschlechterrollen, gegen Homo- Inter und Transphobie, für soziale Gleichheit und gegen rassistische und sexistische Hetze zu demonstrieren! Pro Homo!

Aufruf als PDF hier

Di., 24.11.15, 15 Uhr
Einweihung des Hamburger Deserteursdenkmals

 

Nach mehr als fünf Jahren Bemühen um einen Erinnerungsort für die Opfer der NS-Militärjustiz ist es soweit: Am 24.11. wird das vom Künstler Volker Lang entworfene Deserteursdenkmal am Kriegsklotz (S-Bahn Dammtor) der Öffentlichkeit übergeben. Es sprechen Bürgermeister Olaf Scholz, Zeitzeuge Ludwig Baumann und der Künstler Volker Lang. Veranstalter ist die Kulturbehörde

Medienbeiträge: Deutschlandradio Kultur 31.8.2015 | Pressemitteilung des "Bündnisses für ein Hamburger Deserteursdenkmal"

und

Fr., 27.11.15, 19 Uhr
Party: Wir feiern das Deserteursdenkmal

Alle Freunde und Aktivist(inn)en des "Bündnisses für ein Hamburger Deserteursdenkmal" sind eingeladen, das Deserteursdenkmal gemeinsam zu feiern. 
Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, U Feldstraße


 
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt
die große Demonstration

"Refugees welcome heisst gleiche Rechte für alle!"

Sa. 14. November 2015, 13:30 Uhr
Steintordamm
 
und rufen ALLE zur Teilnahme auf!
 
Rotznasen-Kinderblock Treffpunkt 13 Uhr,
Steintorplatz vorm Museum für Kunst & Gewerbe.

AUFRUF und ALLE INFOS:

BÜNDNIS RECHT AUF STADT — NEVER MIND THE PAPERS!
www.nevermindthepapers.noblogs.org
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1642813122602638/

Sehr gern veröffentlichen wir anlässlich der geplanten AfD-Demo den folgenden Aufruf zur Kundgebung:

Die ASten der Uni Hamburg und der HAW rufen gemeinsam zur Gegenkundgebung unter dem Motto
"Rechtsruck stoppen - Für eine solidarische Gesellscha
ft" auf.

 Samstag, den 31.10, 13:00 Uhr am Kriegsklotz
(S-Dammtor/U-Stephansplatz)

 

Der Aufruf hier zum Download

 

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Nein zu rechter Hetze und RassistInnen -
Nein zur AfD-Demo „Alternative für Deutschland“
plant Aufmarsch am Samstag, 31. Oktober 2015
in Hamburg

Die rechte Partei „Alternative für Deutschland“ plant für kommenden Samstag einen Aufmarsch in der Hamburger Innenstadt. Ab 13:30 Uhr wollen sich die Rechten am Steintorplatz am Hauptbahnhof versammeln. Unter dem rassistischen Slogan „Gegen das Politikversagen! Asylchaos stoppen!“ ruft die Hamburger Partei zu einer „zentralen AfD Demonstration für Norddeutschland mit den Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen". Die Rechten wollen vom Hauptbahnhof durch die City laufen und am Gänsemarkt enden. Es liegt an uns, ob ihnen dies gelingt.

Die AfD erhofft sich offenbar, in die aktuelle Debatte um Einwanderung, Verschärfung der Asylgesetzgebung und anderen Diskussionen eingreifen zu können. Bislang gelang das der Partei nicht. Nach Zerwürfnissen innerhalb der „Alternative für Deutschland“ bei deren Bundesparteitag im Juli 2015 bemüht sich deren neue Spitze nun darum, ihre Anhänger auf die Straße zu bringen. Dies gelang ihr zuletzt am 17. Oktober in Rostock als ca. 1.500 Menschen an einem Marsch der Partei teilnahmen. Bei dieser Veranstaltung der AfD waren auch einige AnhängerInnen der NPD zu finden, wie deren Landtagsabgeordneter David Petereit, der sich offen in einer Jacke mit NPD-Aufdruck zeigte und zeitweise an der Spitze der Demonstration zu finden war. Ideologische Rückendeckung erhält die AfD in diesem Zusammenhang wohl auch vom Wiedererstarken der „Pegida“-Bewegung insbesondere in Dresden und Leipzig. Laut aktueller Umfrage von „Infratest dimap“ liegt die AfD derzeit bundesweit bei 8 Prozent.

Seit ihrem letzten Landesparteitag hat sich auch die Hamburger AfD eindeutig radikalisiert. Prof. Jörn Kruse, ein früherer Anhänger des Ex-Bundeschefs Bernd Lucke, hatte seinen Rücktritt vom Landesvorsitz schon länger verkündet. Und auch in der Bürgerschaftsfraktion geben jetzt die AfD-Rechten den Ton an. Außerparlamentarisch sind die Hemmungen sowieso schon länger gefallen. Der Abgeordnete Ludwig Flocken sprach bereits im letzten Wahlkampf vor NPD-AnhängerInnen bei einem MVGIDA-Aufmarsch in Schwerin und auch in der hamburgischen Bürgerschaft diffamierte er den Islam als „totalitäre Ideologie“ und Hetzte gegen muslimische Geflüchtete als „Invasoren“.

RassistInnen sind in Hamburg nicht willkommen, egal ob sie zur neonazistischen NPD gehören oder zu angeblich gemäßigten Rechten der AfD. Wir rufen dazu auf, den Aufmarsch der „Alternative für Deutschland“ phantasievoll und lautstark zu begleiten, um zu zeigen, dass RassistInnen und rechte Hetze hier nicht willkommen sind.

Als Alternative zum Rechtspopulismus der AfD in der Asylpolitik ruft das Hamburger Bündnis gegen Rechts mit zur Demonstration
Refugees welcome heisst gleiche Rechte für alle!“
des Bündnis „Recht auf Stadt -
Never mind the Papers“ am 14.11. auf.

hier der Aufruf als PDF-Datei zum Download


 Kommen auch Neonazis
zur AfD-Demo am 31.10. in Hamburg?

 

Für Samstag, den 31. Oktober plant die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ eine Großdemonstration durch die Hamburger Innenstadt unter dem Motto „Gegen das Politikversagen! Asylchaos stoppen!“ Mit solchen Parolen spricht sie gezielt die extreme Rechte an. Und die Einladungspolitik bei Facebook zeigt, dass auch vorbestrafte Neonazis, NPD-Funktionäre und rechte Hooligans dabei sein könnten.

Den ganzen Artikel von publikative.org hier weiterlesen
 

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft mit zur antifaschistischen Kundgebung in Boizenburg auf

Gemeinsame antifaschistische Kundgebung
gegen Nazi-Terror in Boizenburg (MV)
Freitag den 23. 10 2015, 18:00 Uhr
Abfahrt in Hamburg: 16:00 Uhr, Bahnhof Sternschanze, einige Busplätze vorhanden (5 Euro), bringt PKW mit. Fahrt nicht alleine

Für Freitag den 23. Oktober plant die rassistische MV-GIDA-Bewegung im mecklen-burgischen Boizenburg erneut einen Aufmarsch. Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass man hier den Brandanschlag vom 11. Oktober, dem eine geplante Flüchtlings-unterkunft zum Opfer fiel, als gerechtfertigten Protest angeblich "besorgten Bürger" abfeiern will.

MV-GIDA war von Beginn an durch Neonazis aus der NPD und deren Umfeld geprägt. Auch Hamburger Neonazis nahmen immer wieder an rechten Aufmärschen im angrenzenden Bundesland teil. Nun ruft MV-GIDA zu einem Abendspaziergang unter dem Motto "Wir sind das Volk - Die Merkel muss weg!" auf. Erst Ende September waren 160 Rassisten von MV-GIDA in Boizenburg aufmarschiert. Vor dem Fronttransparent liefen der Fraktions-vorsitzende Udo Pastörs und Michael Greve, Organisationsleiter der NPD aus MV. NPD-Kader Andreas Theissen gab am Mikrofon die Parolen vor, u.a. "Wir wollen keine Asylantenheime!" Am 11. Oktober wurden aus den Hetzparolen Brandsätze: Ein altes Fachwerkhaus, in welches demnächst Flüchtlinge einziehen sollten, wurde angezündet und brannte komplett ab. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Der Hamburger NPD-Vorsitzende Thomas Wulff, welcher in der Nähe von Boizenburg wohnt und regelmäßig an MV-GIDA und anderen Aufmärschen in dem östlichen Bundesland teilnimmt, schrieb über den Brandanschlag nur einen Tag später auf seiner Facebookseite unter der perversen Überschrift: "Noch kein Advent … Aber die Hütte brennt". Die angeblich verfehlte Flüchtlingspolitik lasse "unbescholtene Bürger zu Brandstiftern" werden. "Das Problem ist die Fremdeninvasion - nicht der entstehende Widerstand der Deutschen darauf", und rechtfertigte damit einen feigen Anschlag als politisch legitimen Widerstand.

Vor diesem Hintergrund verstehen wir den geplanten Aufmarsch von MV-GIDA und der dahinter stehenden NPD als Unterstützung für die mörderische und brandstiftende Praxis der Neonazis. In Zeiten von täglichen Anschlägen auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, massiver Hetze gegen Medien und Übergriffen auf JournalistInnen sowie unverhohlenen Mordaufrufen gegen PolitikerInnen, welche in dem Attentat von Köln gipfelten, sind alle Menschen aufgerufen sich den Nazis und Rassisten entgegen zu stellen.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft auch zu dieser Kundgebung auf!

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