Demo am 16.09. Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
16.09., 10.00 Uhr / Bert-Käempfert-Platz / Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben

Rechtspopulismus ist keine Alternative

Unsere Broschüre zur Kritik an der AfD hier

 

kostenlos erhältlich, beim AStA der Uni Hamburg, im DGB-Haus, bei der GEW im Curiohaus und in ausgewählten Buchläden

AfD-Broschüre: hier auch zum Download

 

 


Infoveranstaltung zur AfD ### Release der neuen Broschüre zur Kritik an der AfD ### kritische Begleitung des Wahlkampfes der AfD im Emporio-Hochhaus

 

Kommt zur Infoveranstaltung

Sa. 10. Januar 2015

18 Uhr, Gängeviertel, Valentinskamp 34

 

(Raum ist ausgeschildert)

und begleiten wir anschließend gemeinsam mit dem Gängeviertel kritisch den Wahlkampfauftakt der AfD im Emporio-Hochhaus

 

Am Samstag, d. 10.1.15 wird der Hamburger Landesverband der AfD mit Unterstützung durch Partei-Chef Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel in den Bürgerschaftswahlkampf starten mit einer Veranstaltung um 20 Uhr im Emporio-Hochhaus, (ehemals Unilever), Dammtorwall 15, 20355 Hamburg. Dies soll nicht unkommentiert geschehen.

Das Gängeviertel stellt sich gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts gegen den Wahlkampfauftakt der AfD-Hamburg im Emporio.

Wir laden zu einer Infoverstaltung um 18 Uhr im Gängeviertel ein und rufen dazu auf, anschließend gemeinsam die Auftaktveranstaltung der AfD kritisch und phantasievoll zu begleiten.

Auf der Infoverstaltung stellen wir erstmals unsere neue Broschüre vor, welche die Partei Alternative für Deutschland (AfD) anlässlich der Hamburger Bürgerschaftswahl einer kritischen Analyse unterzieht. Die Broschüre ist ein Kooperationsprojekt der ver.di-Jugend, GEW, DGB-Jugend, dem AStA Uni Hamburg und dem Hamburger Bündnis gegen Rechts und erscheint rechtzeitig zur kritischen Intervention in den Hamburger AfD-Wahlkampf.

Die Beiträge analysieren kritisch verschiedene Themenschwerpunkte der Partei auf Bundesebene, bieten einen Einblick in die Entwicklung des Hamburger Landesverbandes, setzen die Partei ins Verhältnis zu ihrem ideologischen Vorläufer ‚Schill-Partei‘ und ordnen sie in die Entwicklung der gesamteuropäischen Rechten ein. Abschließend wird erläutert, worin wir die Aufgaben einer fortschrittlichen Öffentlichkeit im Umgang mit der rechts-nationalistischen Partei sehen.

Wir freuen uns, Euch zu sehen und laden Euch gemeinsam mit dem Gängeviertel dazu ein, die Auftaktveranstaltung kritisch zu begleiten.

Hamburger Bündnis gegen Rechts

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    There goes the neighbourhood…

Das Gängeviertel stellt sich gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts gegen den Wahlkampfauftakt der AfD-Hamburg im Emporio.

„Wir sind keine Bananenrepublik, in der sich jeder ‚Künstler‘ über das Gesetz erheben darf!“

Nein, in dieser Aussage geht es nicht um uns, sondern um die Intendantin des Kampnagel, Amelie Deuflhard. Getroffen wurde sie vom ehemaligen Schill-Senator und jetzigem Vizesprecher der AfD Hamburg, Dirk Nockemann.

Frau Deuflhard hatte sich erdreistet, Flüchtlingen der Lampedusa-Gruppe Unterstützung zu gewähren und sie Räume in einem Kunstprojekt auf Kampnagel nutzen lassen, anstatt sie auf die Parkbänke zu verweisen, wo sie nach Meinung der AfD offensichtlich hingehören. Im Habitus des Blockwarts erstattete die Partei Strafanzeige gegen die Intendantin. Die AfD wird dies mit Sicherheit rechtsstaatlich nennen, aber eine Politik, die in Kauf nimmt, dass Menschen, die vor Krieg und Folter geflohen sind, im Winter auf Hamburgs Straßen erfrieren, ist vor allem eines:
Menschenverachtend.

Auch wenn sich die AfD noch hinter einer Rhetorik der Einzelfälle und „vielen Stimmen“ versteckt, so wird doch immer deutlicher, wohin die Reise der sog. „Anti-Euro Partei“ geht. Marschieren rechte Hooligans der HoGeSa, finden sich sofort AfD-Mitglieder die Verständnis zeigen, im Europaparlament wettert die Abgeordnete Beatrix von Storch gegen die angebliche Macht der „Homo-Lobby“ und in Sachsen ist der Schulterschluss mit der fremdenfeindlichen PEGIDA schon in vollem Gange. In der Partei finden rassistische, sexistische, homophobe und reaktionäre Ansichten ein zu Hause, daran ändern auch gutbürgerliche Aushängeschilder wie Parteichef Bernd Lucke nichts.

Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe machen sich mit solchen Strukturen auseinanderzusetzen und freuen uns, dass das Hamburger Bündnis gegen Rechts seine Broschüre bei uns vorstellt und damit zeigt, dass das Auftreten der Partei in Hamburg nicht ohne weiteres hingenommen wird.

Gängeviertel, Januar 2015

  Flyer hier als PDF

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