Demo am 16.09. Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
16.09., 10.00 Uhr / Bert-Käempfert-Platz / Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben

"Wir haben unser Ziel "Bundestag nazifrei" nicht erreicht.
Mit der AfD hat erstmals wieder eine extrem rechte Partei den Sprung in den Bundestag geschafft. Wir schlagen Alarm und treffen uns mit allen, die ihren Protest gegen diese Entwicklung auf die Straße tragen wollen morgen am 25.09. um 17:00 Uhr am Hachmannplatz."

rechtsruck

Bitte auf allen Kanälen weiterleiten: Wer geschwiegen hat, hat zugestimmt!

Der AfD den Einzug in den Bundestag vermiesen.
Demonstration heute um 20 Uhr am Hachmannplatz!
Kommt zahlreich & bringt Freunde, Nachbarn und Bekannte mit
#nonazishh #noafdhh AgR HH HBgR

Faschismusistkeinemeinung

Bundestag Nazifrei

Demo Barmbek 16.09.17Barmbek geht wieder auf die Straße!
Am 16.09.2017 ab 10 Uhr demonstrieren wir gemeinsam gegen den Naziladen "Nordic Company" in der Fuhle 257.


Treffpunkt: Bert-Kaempfert-Platz (U/S Barmbek)
Datum / Uhrzeit: 16.09.2017 / 10:00 Uhr


Aufruf der Gruppe Antifa 309:

Unter diesem eher unscheinbaren Namen wird Kleidung des Modelabels „Thor Steinar“ verkauft. Das Label wurde von Nazis für Nazis gegründet. Durch die Verwendung mehrdeutiger Symbolik, positiver Bezüge zur nordisch-völkischen Ideologie, Nationalsozialismus, Wehrmacht und deutschen Kolonialzeit sowie durch Gewaltverherrlichung ist die Marke bei Nazis sehr beliebt und dient untereinander als identitätsstiftendes Erkennungszeichen.

Gewinne erzielen die Betreiber mit dem Ladengeschäft nicht. Sie verkaufen ihre Kleidung hauptsächlich über das Internet. Läden, wie die neue Filiale in Barmbek-Nord, sollen nicht nur die Macht der Rechten signalisieren, sondern stellen einen Bezugs- und Treffpunkt für die rechte und Nazi-Szene dar. Sie dienen der Verbesserung der rechten Infrastruktur, um so menschenverachtendes, antidemokratisches und unsolidarisches Gedankengut zu fördern. Aufgrund des Ladens kommen Nazis aus Hamburg und dem Umland nach Barmbek. Und genau das ist gefährlich. Bereits mehrfach kam es zu Androhungen von Gewalt, in einem Fall mit einem Messer durch Sympathisanten des Ladens. Für viele ist mit der Eröffnung des Ladens ein Angstraum entstanden. Einige AnwohnerInnen trauen sich nicht mehr den darüber liegenden Kinderarzt aufzusuchen, andere machen einen großen Bogen um den Laden.

Nicht nur in Barmbek hat sich die Gewalt von Nazis in den letzten Jahren gegenüber Migrantinnen und Migranten, Obdachlosen und Linken vervielfacht und reicht bis zum Mord. Die Mordserie des NSU war nur die Spitze des Eisberges. Parallel zur rassistischen Gewaltentwicklung auf der Straße verzeichnen rechte Parteien in Deutschland und ganz Europa Wahlerfolge. Diese beiden Entwicklungen hängen eng zusammen.

Wir werden in Barmbek weder Nazis noch Thor Steinar-Klamotten dulden – mit allem wofür sie stehen. Das passt nicht zu den Menschen in Barmbek und schon gar nicht zum friedlichen Miteinander, denn Barmbek ist ein bunter Stadtteil mit vielen Migrantinnen und Migranten. Deshalb sind bereits viele aktiv geworden. AnwohnerInnen, Gewerbetreibende, der Barmbeker Ratschlag, die IG Fuhle, der Bezirksamtsleiter sowie die Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Kirchengemeinde St. Gabriel, Gewerkschaften, Antifa 309 und die Barmbeker Initiative gegen Rechts haben sich an vielfältigen Aktionen gegen Nordic Company und für ein buntes Barmbek beteiligt. Und das machen wir auch weiterhin. Unsere Forderung bleibt: Der Naziladen muss weg!

Deshalb rufen wir zu einer gemeinsamen, bunten und vielfältigen Demonstration auf:

Naziladen schließen – Barmbek sagt NEIN zu "Nordic Company"

Treffpunkt: Bert-Kaempfert-Platz (U/S Barmbek)
Datum / Uhrzeit: 16.09.2017 / 10:00 Uhr

Musikalisch wird die Demo von der Hip Hop Gruppe One Step Ahead begleitet. Es gibt Buttons und T-Shirts (Spende erbeten).

+++ Kundgebung auf dem Rathausmarkt 14.9. 18 Uhr +++
+++Gegen rassistische Hetze - Unsere Alternative heißt Solidarität+++

Heute, am 14.09. kommt Jörg Meuthen ins Rathaus, um auf Einladung der Hamburger AfD-Fraktion zum Thema "AfD in den Parlamenten" zu referieren. Der zweite Parteivorsitzende der AfD (neben Frauke Petry) und Fraktionsvorsitzende in Baden-Württemberg galt lange als eher gemäßigter Wirtschaftsliberaler in der Partei. Nachdem Rechtsaußen Björn Höcke im
März von "dämlicher Bewältigungspolitik" gesprochen und eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert hatte, sprach sich Meuthen aber klar gegen einen Parteiausschluss Höckes aus.

Wer einer rassistischen, nationalistischen, anti-feministischen und islamfeindlichen Partei vorsitzt, hat im Hamburger Rathaus nichts zu suchen. Wir wollen deswegen deutlich machen: Stoppt rassistische Hetze, stoppt die schleichende Normalisierung von reaktionären und autoritären Positionen, stoppt die AfD!

Kommt auch um 18 Uhr auf den Rathausmarkt, um mit uns gemeinsam gegen die AfD zu protestieren!

Hamburger Bündnis gegen Rechts
Aufstehen gegen Rassismus

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