Öffentliche Vorstellung der „Aktion Brauner Sack“ am 20. Juli 2009, 11: Uhr, Gerhard-Hauptmann-Platz

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Bundestagswahlkampf werden auch die neofaschistischen Parteien NPD und DVU vermehrt die Öffentlichkeit suchen. Eines ihrer Propagandamittel sind Infotische in den Hamburger Stadtteilen. Ende Juni führte die Hamburger NPD ihren 100. Infotisch seit Anfang 2006 durch.

Das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ (HBgR) ruft auf, die menschenverachtende und rassistische Propaganda der NPD in der Öffentlichkeit nicht ungestört geschehen zu lassen. Wir werden daher ab Anfang August die „Aktion Brauner Sack – Nazipropaganda gehört in den Müll“ durchführen.

Unsere Kampagne will alle Hamburgerinnen und Hamburger motivieren selbst gegen Infotische und Aktionen der Nazis tätig zu werden. Dazu werden wir an zentralen Orten im gesamten Hamburger Stadtgebiet Aktionstüten bereithalten, in denen sich Flugblätter, Aufkleber, eine Infobroschüre und natürlich braune Müllsäcke befinden, um Nazipropaganda dorthin zu entsorgen, wo sie hingehört – in den Müll!
Außerdem werden wir auf unserer Homepage www.-keine-stimme-den–nazis.org Informationsmaterial, Flugblätter sowie praktische und rechtliche Tipps bereithalten. Wir werden einen SMS-Verteiler einrichten, in dem jede(r) Interessierte seine/ihre Handynummer anonym eintragen kann, um über Standorte von Nazi-Infotischen informiert zu werden.
Um Ihnen auch einen optischen Eindruck zu vermitteln, wie die „Aktion Brauner Sack“ funktioniert, werden wir einen Nazi-Infostand parodieren und zeigen, wie wir gegen braune Propaganda protestieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein, am Montag, dem 20. Juli 2009 um 11:00 Uhr auf den Gerhard-Hauptmann-Platz zu kommen.
Dort oder per Telefon (0172-45 45 068) sind wir auch gerne bereit Nachfragen zu beantworten. Außerdem können sie sich ab Montag auf unserer Homepage einen Eindruck von der „Aktion Brauner Sack“ verschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Hamburger Bündnis gegen Rechts

Das HBgR ist ein Bündnis, an dem VertreterInnen unterschiedlicher antifaschistischer Gruppen, Parteien, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlicher Organisationen und Einzelpersonen teilnehmen.