Sa., 05.09.2009

NPD-Infostände

  • Niendorf-Markt am U-Bahnhof/ZOB (9-12 Uhr)
  • EKZ Poppenbüttel (12-15 Uhr)


Gut geschützt durch die Polizei führten die Nazis zwei Infostände durch

Niendorf
kein wesentlicher Protest , normales Polizeiaufgebot, die Nazis konnten wieder nicht viel Infomaterial loswerden – um 11.30 Uhr Abbau des NPD-Standes und Weiterfahrt nach Poppenbüttel

Poppenbüttel

der Nazi-Stand wurde um 12.00 Uhr beim Durchgang zum AEZ aufgebaut-

die ersten 15-20 AntifaschistInnen vor Ort wurden sofort mit einem Platzverweis weggeschickt - der Protest ging dann von ca. 8 Personen aus (Aktion Brauner Sack), die Richtung Bahnhof bzw. Richtung AEZ mit braunen Säcken und Flugblättern relativ weit vom NPD-Stand entfernt stehen bleiben durften.

Die Polizei, schätzungsweise eine Hundertschaft, hat das Gelände weiträumig abgeschirmt - ProtestlerInnen wurden schon am Bahnhof aufgehalten, eine Gruppe von fünf AntifaschistInnen wurde sofort nach Ankunft von 10 PolizistInnen umringt - Personalien aufgenommen und Platzverweise erteilt - angeblich wegen Rempelei ... die Nazis hingegen konnten sich ohne sichtbare Einschränkungen frei bewegen  und der einen Gruppe von AktivistInnen nahe genug kommen, um nach dem braunen Sack zu greifen …

Erfreulicher Weise haben wenig Passanten das NPD-Infomaterial angenommen - die meisten haben es sofort in die braunen Säcke entsorgt und die Flugblätter gegen den NPD-Stand wurden von vielen Bürgern gerne angenommen.

Das Vorgehen der Polizei (Menschen nach Kleidung und Alter, die Protest äußern könnten, sofort vom Schauplatz zu entfernen) wurde nach den NPD-Infoständen der vorherigen Wochenenden noch verschärft. Um 14.15 Uhr wurde der Stand abgebaut und die Nazis wurden von der Polizeizur Bahn geleitet.

Fotos vom NPD-Stand in Poppenbüttel