Antifa 309

Heute haben 600-700 Antifaschist_innen aus Barmbek und anderen Stadtteilen auf der Fuhlsbüttler Straße gegen den neuen Thor Steinar-Laden demonstriert. Mit ca. 500 Leuten und Parolen wie „Naziladen raus aus dem Viertel!“ und „Barmbek Nazifrei“ sind wir um 12.30 Uhr am Barmbeker Bahnhof losgelaufen. Im Verlauf schlossen sich noch viele Nachbar_innen an, das hat uns besonders gefreut!

Dank der Demonstration blieb der Nazi-Laden heute den ganzen Tag geschlossen. Das ist für uns schon mal ein kleiner Erfolg und zeigt, dass Protest direkt vor der Tür sinnvoll ist.

Wir bedanken uns bei:
• allen, die sich heute Zeit genommen haben, um mit uns zu demonstrieren
• allen, die uns bei der Organisation und Umsetzung unterstützt haben
• Anwohner_innen, Ladenbesitzer_innen und alle anderen, die schon im Vorfeld Plakate gegen den Nazi-Laden aufgehängt haben
• denjenigen, die sich spontan Flyer geschnappt haben und auf eigene Faust verteilen gegangen sind
• Barmbek, dem Viertel aus dem wir so viel Unterstützung erfahren
Während der Demo wurden am Rande viele Flyer verteilt, dank der schnellen Arbeit einiger fleißiger Freund_innen auch auf türkisch. Viele Barmbeker_innen zeigten sich erfreut über den Protest und klatschten, als die Demo vorbei lief. Wir sind begeistert von dieser Stimmung im Stadtteil!

Natürlich wird der Kampf gegen Nazis und für einen solidarischen Stadtteil weitergehen.
Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen mit Euch!

Quelle

 

https://linksunten.indymedia.org/de/node/207056

Mehrere hundert Menschen haben am Freitag im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord gegen die Eröffnung eines Ladens der bei Neonazis beliebten Modemarke Thor Steinar demonstriert. Auf Transparenten hieß es: „Barmbek ist bunt“.

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Hamburger Abendblatt, Jens Meyer-Wellmann

Hamburg. Der Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu im türkischen Konsulat am Dienstagabend sorgt weiter für Debatten – dabei geht es auch um das Netzwerk eines Mit-Organisators. Am Dienstag waren auf der Uhlenhorst vom Balkon des Konsulats der von den extremistischen "Grauen Wölfen" verwendete nationalistische Wolfsgruß und eine Geste gezeigt worden, die der islamistischen Muslimbruderschaft zugerechnet wird.
Einer der Mit-Organisatoren der Veranstaltung war der 45 Jahre alte Bülent Güven, ein in der Hamburger Politik gut vernetzter Deutsch-Türke. Güven ist Vorstandsmitglied der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die auch für Politiker der Erdogan-Partei AKP Wahlkampfauftritte in Deutschland organisiert. Gleichzeitig ist er seit vielen Jahren SPD-Mitglied und Bekannter des Hamburg-Mitte Kreisvorsitzenden Johannes Kahrs.
SPD-Mitglied Güven ist Geschäftspartner von CDU-Chef Heintze
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Markus Bernhardt

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, sorgt weiterhin für Auseinandersetzungen in seiner Partei. Mehr als drei Wochen nachdem der AfD-Bundesvorstand mit einer Zweidrittelmehrheit ein Ausschlussverfahren gegen Höcke beschlossen hatte, wurde dieses offensichtlich noch immer nicht eingeleitet. Ein formeller Antrag an das Thüringer Schiedsgericht der AfD liege seines Wissens noch nicht vor, sagte AfD-Landessprecher Torben Braga am Mittwoch in Erfurt auf Anfrage der Deutschen Presseagentur.

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Hamburg: Fuhlsbüttler Straße 257.
Der Modeladen, der in der rechten Szene beliebt ist, hat eine Filiale in der Fuhle eröffnet
Barmbek Diese Neueröffnung an der Fuhlsbüttler Straße hat einen faden Beigeschmack. Einen Tag nach der offiziellen Eröffnung des Nordic-Company-Geschäftes, das zur Marke Thor Steinar gehört, gab‘s bereits Aufruhr. Am Sonnabend zogen rund 40 Demonstranten vor dem Shop auf und protestierten gegen die Eröffnung. Marco Haase vom Hamburger Verfassungsschutz: „Die Marke Thor Steinar gehört zu den Modelabels, die bei Rechtsextremisten nach wie vor beliebt sind. Ein Geschäft, das solche Kleidung verkauft, wird sicherlich auch die linksextremistische Szene beschäftigen. Das zeigen Erfahrungen aus anderen Bundesländern.“ Die drei Schaufenster an der Fuhlsbüttler Straße sind vollständig beklebt und laut Anwohnern von innen einbruchsicher verstärkt worden.
„Barmbek bleibt bunt“

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