Mopo,  
Stephanie Lamprecht 


In Dresden beginnt am Dienstag nach den Prozessen gegen die RAF und den NSU der dritte Terrorprozess in der Geschichte der Bundesrepublik. Angeklagt sind sieben Männer und eine Frau. Als mutmaßlicher Anführer der rechten Terrorzelle „Gruppe Freital“ steht auch ein Hamburger vor Gericht: Timo S. (28), Busfahrer aus Bergedorf. 2014 ist er nach Sachsen gezogen, nachdem er wegen rechtsradikaler Hetze gefeuert worden war.
Timo S., der in Allermöhe seinen Hauptschulabschluss gemacht hat, tauchte 2009 als Teilnehmer einer Neonazi-Demo erstmals auf dem Radar des Hamburger Verfassungsschutzes auf. 2011 wurde er nach Ausschreitungen  in Halle zusammen mit Mitgliedern der extrem gewaltbereiten „Weisse Wölfe Terrorcrew“ festgenommen. 2012 folgte eine weitere Festnahme nach einer NPD-Demo in Neumünster.

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