neues deutschland, Dieter Hanisch

Was es damit auf sich hat, das will der Kieler Ratz am 14. Januar bei der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin vorstellen. Ratz und Wecker sind sich einig, dass sich engagierte Künstler wieder stärker in gesellschaftliche Diskussionen und Prozesse einmischen und dabei auch eine »klare Kante« gegen rechte Strömungen und Stimmungen zeigen müssen. Brennende Flüchtlingsheime, Fremdenfeindlichkeit, ein zunehmend nationalistisches und rassistisches Klima, Hassparolen, wohin man hört und schaut – all das erfordert nach Auffassung des Nord-Süd-Duos Ratz und Wecker eine laute und entschlossene Gegenreaktion: Haltung statt Passivität, Gleichgültigkeit und Schweigen. Und als einen gewichtigen Beitrag verstehen beide das BOK.

Der Grundgedanke: Wo es dringend eines künstlerischen Ausrufezeichens bedarf, um rechten Umtrieben Einhalt zu gebieten, dort können Aktivisten vor Ort sich mit dem BOK in Verbindung setzen und die sich als kulturelle Eingreiftruppe verstehende Initiative mobilisieren.

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