Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü
Demonstration & Konzert / 14.30 Uhr Hachmannplatz

Kritische Anmerkungen zu "Laut gegen Nazis" e.V.
vom Hamburger Bündnis gegen Rechts, 21.02.2012

Text als PDF-Datei hier

Vom 16. bis 24. März 2012 veranstaltet der Verein „Laut gegen Nazis“ e.V. mit Unterstützung aus der Hamburger Wirtschaft, der regierenden SPD, Prominenten aus Kultur und Gesellschaft sowie vielen Organisationen und Vereinen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Wir begrüßen es sehr, wenn viele Menschen in Hamburg sich gegen Rassismus, Neofaschismus und Ausgrenzung engagieren. Wir sind überzeugt, dass es vielen Beteiligten und Gästen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ein aufrichtiges Anliegen ist. Wir haben allerdings in den vergangenen Jahren Erfahrungen mit „Laut gegen Nazis“ und seinem Betreiber Jörn Menge gemacht, die nicht sehr positiv waren.

Das, was man über die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in den Veröffentlichung von „Laut gegen Nazis“ lesen kann, lässt sich zusammengefasst so beschreiben: Hamburg ist eine weltoffene Stadt für alle Menschen, Rassismus findet sich zwar in allen Kreisen der Gesellschaft, staatlicher Rassismus scheint in Deutschland jedoch nicht zu existieren, ebenso ist Neofaschismus zwar ein Problem, nicht jedoch seine offizielle Duldung.

Dresden im Februar 2012 nazifrei!


Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straßen marschierten, zogen heute mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die „sächsischen Verhältnisse“.


Weitere Infos hier: http://www.dresden-nazifrei.com/



Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
unterstützt den Aufruf des Bündnisses
Dresden Nazifrei 2012

 






Aller guten Dinge sind drei!

BLOCK DRESDEN 2012 - Blockieren,
bis der Naziaufmarsch Geschichte ist.

Aufruf hier

Mobilisierungsveranstaltungen:

7. Februar - 19h Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit der GEW, Raum A im Cusiohaus Rothenbaumchaussee 15 /  www.gewstudies.blogsport.de

16. Februar - 19h Last Call: Letzte Infoveranstaltung, Rote Flora (Schulterblatt 71)

Busfahrkarten ab sofort: Buchhandlung im Schanzenviertel, Infoladen Schwarzmarkt und AStA Uni Hamburg
 

 





 

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
wünscht Euch ein gutes Neues Jahr
und uns Allen ein
erfolgreiches antifaschistisches 2012!


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt
die Kundgebung:

Kein Schweigen ! Kein Vergessen!
Rassistische und faschistische Kontinuitäten benennen


aus dem Aufruf (vollständig unter Termine):

Vor 26 Jahren wurde am 21.12.1985 Ramazan Avci am Bahnhof Landwehr von Nazis angegriffen. Er rannte panisch auf die Fahrbahn, wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Anschließend wurde er auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Bereits am 24.07.1985 wurde zuvor in Hamburg Mehmet Kaymakci von Nazis angegriffen und ermordet. Sie zertrümmerten mit einer Betonplatte seinen Schädel...

Süleyman Tasköprü aus Hamburg ist einer der Ermordeten von zuletzt bekannt gewordenen rassistisch motivierten Mordopfern der sog. Zwickauer Zelle. Er arbeitete im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld vormittags im Gemüseladen seines Vaters, als er von den Faschisten am 27. Juni 2001 eiskalt hingerichtet wurde. Der Vater fand den blutüberströmten Sohn, der auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Erst die Obduktion zeigt, dass Süleyman Tasköprü durch drei Schüsse aus nächster Nähe getötet wurde- so schwer entstellt war sein Kopf.
..

Wir wollen am 21.12.2011 Ramazan Avci gedenken und uns mit seiner Familie solidarisieren.
Wir wollen auch der anderen Opfer von Rassismus gedenken und die Erinnerung an sie wach halten.

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist. Gedenken brauch t ein Ort.
Wir fordern die Umbenennung des S- Bahn Vorplatzes in Ramazan-Avci-Platz. Wir fordern das Anbringen einer Gedenktafel in Erinnerung an Mehmet Kaymakci, Ramazan Avci, Süleyman Tasköprü. Weitere Opfer verdienen den gleichen Respekt und die Erinnerung an sie.

Kundgebung Mittwoch, 21.12.2011, 18.00 Uhr,
S-Bahnhof Landwehr

 Initiative zum Gedenken an Ramazan Avci

 

Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, macht sich verdächtig!
Aufruf gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts zeigt sich mit der Entscheidung des AkuBiz e.V. Pirna, den Sächsischen Demokratiepreis abzulehen, solidarisch und unterstützt die Petition. Die Petition richtet sich gegen die "Antiextremismusklausel", die im Zusammenhang mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie von den Nominierten abzugeben war und die ähnlichlautend auch bei Inanspruchnahme entsprechender Bundesprogramme abzugeben sein wird.

Weitere Infos hier

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv