Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Dresden im Februar 2012 nazifrei!


Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straßen marschierten, zogen heute mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die „sächsischen Verhältnisse“.


Weitere Infos hier: http://www.dresden-nazifrei.com/



Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
unterstützt den Aufruf des Bündnisses
Dresden Nazifrei 2012

 






Aller guten Dinge sind drei!

BLOCK DRESDEN 2012 - Blockieren,
bis der Naziaufmarsch Geschichte ist.

Aufruf hier

Mobilisierungsveranstaltungen:

7. Februar - 19h Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit der GEW, Raum A im Cusiohaus Rothenbaumchaussee 15 /  www.gewstudies.blogsport.de

16. Februar - 19h Last Call: Letzte Infoveranstaltung, Rote Flora (Schulterblatt 71)

Busfahrkarten ab sofort: Buchhandlung im Schanzenviertel, Infoladen Schwarzmarkt und AStA Uni Hamburg
 

 





 

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
wünscht Euch ein gutes Neues Jahr
und uns Allen ein
erfolgreiches antifaschistisches 2012!


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt
die Kundgebung:

Kein Schweigen ! Kein Vergessen!
Rassistische und faschistische Kontinuitäten benennen


aus dem Aufruf (vollständig unter Termine):

Vor 26 Jahren wurde am 21.12.1985 Ramazan Avci am Bahnhof Landwehr von Nazis angegriffen. Er rannte panisch auf die Fahrbahn, wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Anschließend wurde er auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Bereits am 24.07.1985 wurde zuvor in Hamburg Mehmet Kaymakci von Nazis angegriffen und ermordet. Sie zertrümmerten mit einer Betonplatte seinen Schädel...

Süleyman Tasköprü aus Hamburg ist einer der Ermordeten von zuletzt bekannt gewordenen rassistisch motivierten Mordopfern der sog. Zwickauer Zelle. Er arbeitete im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld vormittags im Gemüseladen seines Vaters, als er von den Faschisten am 27. Juni 2001 eiskalt hingerichtet wurde. Der Vater fand den blutüberströmten Sohn, der auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Erst die Obduktion zeigt, dass Süleyman Tasköprü durch drei Schüsse aus nächster Nähe getötet wurde- so schwer entstellt war sein Kopf.
..

Wir wollen am 21.12.2011 Ramazan Avci gedenken und uns mit seiner Familie solidarisieren.
Wir wollen auch der anderen Opfer von Rassismus gedenken und die Erinnerung an sie wach halten.

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist. Gedenken brauch t ein Ort.
Wir fordern die Umbenennung des S- Bahn Vorplatzes in Ramazan-Avci-Platz. Wir fordern das Anbringen einer Gedenktafel in Erinnerung an Mehmet Kaymakci, Ramazan Avci, Süleyman Tasköprü. Weitere Opfer verdienen den gleichen Respekt und die Erinnerung an sie.

Kundgebung Mittwoch, 21.12.2011, 18.00 Uhr,
S-Bahnhof Landwehr

 Initiative zum Gedenken an Ramazan Avci

 

Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, macht sich verdächtig!
Aufruf gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts zeigt sich mit der Entscheidung des AkuBiz e.V. Pirna, den Sächsischen Demokratiepreis abzulehen, solidarisch und unterstützt die Petition. Die Petition richtet sich gegen die "Antiextremismusklausel", die im Zusammenhang mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie von den Nominierten abzugeben war und die ähnlichlautend auch bei Inanspruchnahme entsprechender Bundesprogramme abzugeben sein wird.

Weitere Infos hier

 19.11.2011
800 Menschen beim Schweigemarsch
angesichts der faschistischen Morde

Etwa 800 Menschen haben am Sonnabend in Hamburg an einem Schweigemarsch teilgenommen - in Gedenken an die Menschen, die von dem Neonazi-Trio aus Zwickau ermordet wurden. Die Demonstration begann am Bahnhof Altona und führte an dem Gebäude in Bahrenfeld vorbei, in dem 2001 ein Gemüsehändler von der Neonazi-Gruppe erschossen wurde. Auf Transparenten forderten die Demonstranten "Nazi-Morde aufklären!" und "Verfassungsschutz gehört aufgelöst, weil er Faschisten hilft". Des Weiteren zeigten sie Fotos der türkisch- und griechischstämmigen Opfer sowie von Menschen, die seit 1990 durch rechtsextremistische Gewalt getötet wurden. Zu dem Marsch aufgerufen hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg und zahlreiche andere Organisationen unter ihnen die Türkische Gemeinde in Hamburg sowie "Unternehmer ohne Grenzen".


Wir dokumentieren den Redebeitrag des HBgR:
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten !

Ich komme vom Hamburger Bündnis gegen Rechts, einem Zusammenschluss, der seit Jahren dem Erstarken der braunen Pest in unserer Stadt entgegentritt.

Wir sind traurig und wütend, über das was in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit drang. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen der 10 rassistischen Morde und des Bombenanschlags in Köln. Wir sind wütend über das Versagen staatlicher Stellen, allen voran das Versagen der Geheimdienste, doch es erstaunt uns wenig, denn dieser Staat war schon immer auf dem rechten Auge blind.

Schon immer wurden Nazi-Parteien und Organisationen, entgegen dem Artikel 139 des Grundgesetzes, der jegliche faschistische Organisationen in der Nachfolge der NSDAP verbietet, nicht nur geduldet, sondern ihre Gefährlichkeit verharmlost. Dieser organisierte Neofaschismus nährt sich in Deutschland immer noch auf dem Boden weit verbreiteter fremdenfeindlicher Ressentiments. Erst im letzten Jahr ging eine Welle von Rassismus, der sich hauptsächlich gegen Muslime richtete durch Deutschland. Ausgelöst durch SPD-Mitglied Thilo Sarrazin und befeuert durch Spiegel, Bild und andere Medien. Wir erinnern uns auch noch an Angela Merkels Worte in dieser Stimmung, sie sagte „Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert, absolut gescheitert.“ Das ist das ideologische Wasser auf die Mühlen der Rassisten und Neonazis!
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...und die Behörden schauen zu

Der Hamburger Verfassungsschutz (VS) lässt Neonazis ungehindert agieren. Ob Nazibands, ehemalige SS-Soldaten oder die NPD, alle finden problemlos die nötige Infrastruktur, weil die Behörden tatenlos bleiben.
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Bild auf dem Schweigemarsch in Altona
 

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