Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Antifaschistische Kundgebung gegen den "Reichsgründungskommers" 
der Hamburger Burschenschaft Germania war erfreulich

Trotz kurzfristiger Mobilisierung, ungemütlichem Wetter und der Tatsache, dass die Germanen einen Tag zuvor auf ihrer Homepage eine Terminsverlegung ankündigten, fanden sich 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, die zum Teil lautstark ihren Unmut über die völkische Stundentenverbindung äußerten und Schluss mit den Nazi-Veranstaltungen im Germanenhaus forderten. Geschützt wurde das Burschenschaftshaus von einem unverhältnismäßig großen Polizeiaufgebot von beiden Seiten, auch wurde beobachtet, dass ein paar wenige Burschis (zwei im Wichs) das Studentenheim betraten. Solidarität aus dem Stadtteil gab es am Ende der Kundgebung in Form von Kaffee für uns. Ob die Veranstaltung stattgefunden hat, konnte bisher nicht geklärt werden.


 

Kommt zur Antifaschistischen Kundgebung
des Hamburger Bündnisses gegen Rechts

Sonnabend, d. 17. Januar 2009, 19 Uhr,
vor dem Haus der Burschenschaft Germania, Höhe Sierichstraße 23

"Kein Reichsgründungskommers in Hamburg!
NPD-Referent am Samstag, d. 18.01.09 bei Burschenschaft Germania
Kommt auch ein hoher Hamburger Beamter?"

Erst vor wenigen Wochen bekam die „Hamburger Burschenschaft Germania“ wegen ihrer rechten Gesinnung ein Hausverbot im Hamburger Logenhaus. Nun veranstaltet die völkische Studentenverbindung aus der Sierichstraße 23 am Samstagabend, wie jedes Jahr, einen „Reichsgründungskommers“. Festredner soll Dr. Björn Clemens sein, ein beliebter Redner bei NPD, DVU und auch dem großen Naziaufmarsch 2008 in Dresden. Erst vor wenigen Tagen war Clemens, zu Gast beim Neujahrsempfang der sächsischen NPD. Der ehemalige Bundesvize der Republikaner verließ die Partei, weil sie ihm zu liberal geworden war, bei den Germanen spricht er nun zu „Schicksalsfrage Geschichtsbewusstsein.“

In den letzten Jahren haben bei dieser Burschenschaft verschiedene Referenten gesprochen, welche auch bei der NPD referierten oder in der Parteizeitung „Deutsche Stimme“ veröffentlicht hatten. 2006 machte die Germania eine „Kleine deutsche Kunstausstellung“ mit Bildern von drei NS-Künstlern in ihrem Burschenschaftshaus – der Name geht zurück auf die „Große Deutsche Kunstausstellung“ der NSDAP in München. Zumindest im  Jahr 2007 gehörten mit André Kinnigkeit und Arne Riecken zwei Hamburger NPD-Funktionäre der Burschenschaft Germania an.

Der eigentliche Skandal ist jedoch, dass seit 2005 der Erste Vorsitzende der Alten Herren der Germanen ein hoher Hamburger Beamter ist. Götz Noack ist stellvertretender Vorsteher des Finanzamtes Hamburg-Nord. Die Alten Herren tragen nicht nur die politische Verantwortung für die Veranstaltungen im Germanenhaus mit, sondern finanzieren den Nazi-Treffpunkt in der Sierichstraße auch maßgeblich. Dieses erfolgt zum großen Teil über einen „gemeinnützigen“ Verein in Bonn.

Wir fordern:

  • Kein Reichsgründungskommers!
  • Schluss mit den Nazi-Veranstaltungen im Germanenhaus!
  • Vollständige Aufdeckung der Kooperation von Neonazis, Konservatismus und Hamburger Establishment!
  • Schluss mit der Finanzierung der Burschenschaft Germania durch Steuergelder!

    Kommt zur Kundgebung des „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ am Samstag dem 17.01.2008 um 19.00 Uhr Höhe Sierichstr. 23

Für mehr Informationen über die Hamburger Burschenschaften,
empfehlen wir die Broschüre:  "Falsch verbunden ....
Reader zum Verbindungs(un)Wesen in Hamburg", hier



Kleiner Erfolg: Die Burschenschaft Germania wurde ausgeladen!!!!

Mit 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war die Antifaschistische Kundgebung gegen den Verbändekommers am 21.11.08 im Logenhaus Moorweidenstraße ein Erfolg. Die Polizei war mit Großaufgebot und 2 Wasserwerfern vor Ort, um die vor allem "Alten Herren" sicher zum Festsaal zu führen. Aufgrund unserer Proteste und der "Arbeitsgemeinschaft für Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger" hat die Verwaltung des Logenhauses den Akadamikerverband gebeten, die Burschenschaft Germania auszuladen. Im Logenhaus wurden sie dann auch nicht gesehen. Die 200 vor allem "Alten Herren" konnten jedoch ungehindert feiern.

       
 

"Kein Burschenkommers in Hamburg"
Freitag, d. 21. November 2008, 19 Uhr
Antifaschistische Kundgebung

Aufruftext zur Kundgebung
hier

Offener Brief des Hamburger Bündnisses gegen Rechts
an das Logenhaus in der Moorweidenstraße
hier

Für mehr Informationen über die Hamburger Burschenschaften,
empfehlen wir die Broschüre:  "Falsch verbunden ....
Reader zum Verbindungs(un)Wesen in Hamburg",
hier


Unsere Aktionen
gegen den Thor Steinar-Laden im Oktober 2008

Infos zu Thor Steinar

Verkauf von Nazikleidung in Bergedorf nach Protesten gestoppt


+++ Das Hamburger Bündnis gegen Rechts sagt
TSCHÜSS "Thor Steinar" +++

Der Naziladen verlässt aufgrund unserer vielfältigen Proteste
zum 31.10.08 die HSH-Shopping-Passage

Ein Grund zum Feiern!

200 bis 300 Antifaschistinnen und Antifaschisten fanden sich
zur  Abschlusskundgebung am Sa., d. 25.10.08 vor der HSH
ShoppingPassage ein und feierten mit uns den Auszug von "Brevik"


+++++

 Wir freuen uns, dass wir es gemeinsam geschafft haben,

den Naziladen "Thor Steinar" schnell wieder aus

 der Hamburger Innenstadt zu befördern.

+++++
 
Naziläden schließen! Stoppt Thor Steinar!

 

Thor Steinar: Hamburg sagt »Tschüss«

Nach vier Wochen Protest schließt Nazi-Bekleidungs-Filiale

Am 25. Oktober, gerade vier Wochen nach der Eröffnung, schließt »Brevik«. Vorangegangen waren tagtägliche Kundgebungen und Proteste gegen den Verkauf von Nazimode inmitten der Hamburger City. Was dort unauffällig wie ein neues Knäckebrot oder die Wortschöpfung eines skandinavischen Möbelhausesdaher kommt, ist die bislang bundesweit sechste Filialeder bei Neonazis und Rassisten aller Couleur begehrten Bekleidungsmarke »Thor Steinar «.

Gegen das Geschäft mit den Naziklamotten protestieren seit seiner Eröffnung am letzten Donnerstag im September mal hundert- und manchmal auch nur ein dutzend Antifaschistinnen und Antifaschisten. Der kontinuierliche Protest von »Anbeginn an« war eine richtige Entscheidung, schreibt das »Hamburger Bündnis gegen Rechts« in seinem Aufruf: »Ein Gewöhnungseffekt darf sich erst gar nicht breit machen.« Von ähnlichen Auseinandersetzungen in Berlin, Magdeburg, Leipzig und Dresden wisse man, dass Kündigungsklagen zwar aussichtsreich sind, sich aber durch den Instanzenweg lange hinziehen. »Schließlich wolle man nicht einfach warten, wie sich inmitten der Hamburger Innenstadt ein Anlaufpunkt für Neonazis etabliert«, meint Wolfram Siede für das Hamburger Bündnis. Doch nicht nur engagierte Antifas, sondern auch die anliegenden Geschäftsleute waren genervt vom ungebetenen Nachbarn in der gemeinsamen Ladenpassage – darunter eine Boutique mit Fanartikeln des FC St. Pauli im Sortiment und ein Geschäft für Schmuck aus Israel. Die Bruchlinien im Marketingkonzept der Passage, ein durch die Bankenkrise im Ansehen beschädigter Vermieter, eine den Protesten freundlich gesonnene Presse und schließlich die täglichen Kundgebungen mit der einhergehenden Polizeipräsenz führten zu einer Konstellation, die den politische Druck erzeugte und zur unverhofft schnellen Schließung der Naziboutique führte. Aber erst einmal ließ sich die Hausverwaltung der HSH-Nordbank AG vom Geschäftsführer des Thor-Steinar-Vertriebes ordentlich hinters Licht führen. Gleich für fünf Jahre vermietete die bankeigene Hausverwaltung den gut platzierten Laden. Seitdem verkaufte das Ladengeschäft in der HSH-Passage pikanterweise Klamotten, die zu tragen in der von der HSH-Nordbank gesponserten Volkspark-Arena laut Stadionordnung verboten sind. Zu Recht sah sich der Vermieter »arglistig getäuscht« und wollte seinen Mieter »ohne Ablösezahlung« kündigen, so der HSH-Pressesprecher Christian Buchholz in einer Pressemitteilung. Doch auf der Leitungsebene der »Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein« entschied man anders: Anstelle eines langwierigen Kündigungsverfahrens und einer womöglichen, politischen Auseinandersetzung ging die Passagenverwaltung den Weg der Vertragsauflösung im »gegenseitigen Einverständnis«. Nach Informationen der Hamburger Morgenpost floss dabei eine Ablösesumme von 800 000 Euro in die Tasche des gewieften Geschäftsmannes. Uwe Meusel weiß aus der eigenen Ablehnung Kapital zu schlagen und offenbart die Finesse und das Geschäftsgebaren eines Jürgen Rieger. Bereits im Streit um die Kündigungsklage seiner Thor-Steinar-Filliale in Magdeburg erklärte sich Meusel bereit, für eine halbe Million Euro aus dem »Hundertwasser-Haus«, in das er sich eingemietet hat, zu verschwinden, um an der nächsten Straßenecke mit dem Gewinn an Geld und Promotion eine neue Filiale aufzumachen. Während man in Magdeburg bei so viel Geld auf eine Räumungsklage setzt, zahlte die Hamburger Landesbank und tauschte gleich noch ihren Pressesprecher aus. Dessen Nachfolgerin, Gesine Dähn, schaltete gegenüber dem »Neuen Deutschland« den kategorischen Imperativ ihres Vorgängers deutlich zurück: »Wir erstatten keine Abfindung und keine Prämie. Wir erstatten lediglich die entstandenen Kosten.« Wie hoch diese ausfallen, darüber dürfe sie aber nicht sagen, das gebiete die vereinbarte Vertraulichkeit.

In Magdeburg, wo im Sommer 2007 ein Laden startete, kam es gleich am Eröffnungstag zu einer fristlosen Kündigung, die in erster Instanz Bestand hat. Das Magdeburger Landgericht vertrat die Auffassung; dass die Marke »Thor Steinar« eine Art »geistige Umweltverschmutzung « darstelle. Es billigte der Inhaberin einer anderen Boutique auch Mietminderung zu. Begründung: Die Nachbarschaft des »Thor-Steinar«-Geschäftes strahle »geistige Emissionsbeeinträchtigungen « aus. Ihre Miete müsse um zehn Prozent gesenkt werden – ähnlich wie bei Gestank. Das Verfahren geht derzeit durch den gerichtlichen Instanzenweg.

In der gleichen Woche, in der der Rausschmiss der Hamburger Filiale erfolgte, bestätigte das Berliner Landgericht eine Kündigungsklage gegen die Thor-Steinar-Filiale in der Rosa-Luxemburg-Straße 18 in Berlin-Mitte. Der zuständige Richter folgte in weiten Teilen den Argumenten des Klageführers: Die Protex GmbH, die den Laden angemietete, hätte den Vermieter über den Verkauf der Marke »Thor Steinar« in dem Laden informieren müssen.
 Im Oktober wird zudem auch letztinstanzlich über die Räumungsklage gegen die Magdeburger Filiale entschieden und die Chancen stehen gut, dass die Gerichte »Nazimode« nicht als »Outdoor-Bekleidung« durchgehen lassen. In Hamburg gab es bereits mehrere Versuche, Naziläden zu etablieren. Der aktuellste ist wenige Tage alt und kommt aus dem berüchtigten »Celtic Tattoo«-Laden in Bergedorf. Seit der Bekanntgabe der Kündigung der Thor Steinar-Filiale, verkauft der Tätowierladen in der Lohbrügger Landstraße 9 die bei Nazis beliebten Marken »Thor Steinar«, »Pro Violence« und »Walhalla Germany«. Sein Vorgänger schimpfte sich im Sommer 2007 »Unbreakable Streetware« an der Bürgerweide in Borgfelde. Die Kündigung erreichte den Betreiber, nachdem Neonazis den Geburtstag von Adolf Hitler mit Hakenkreuztorte feierten - 2006 musste derselbe Ladenbesitzer sein Geschäft »Odin und Freya« in St. Pauli nach lang anhaltenden Protesten und einer Sammelbeschwerde der Anwohnerinnen räumen. Auch der Naziladen »Nordic Thunder« am Lokstedter Steindamm sowie der Bekleidungsladen »Stavanger« in der Alsenstraße gaben bereits vor Jahren auf. 

Anders als die genannten Läden wollte sich Meusel allerdings nicht in Seitenstraßen und Vororten verstecken, sondern seine Marken in Hamburgs bester Verkaufslage präsentieren. Jugendliche Antifas, die mit einer hohen Ausdauer den Protest initiierten, haben zusammen mit organisierten Kampagnenstrukturen dafür gesorgt, dass es dem Markenführer in Sachen Naziklamotten nicht anders ergeht als seinen schmuddeligen Vor- und Nachläufern. Weiter so! (Wolfram Siede)

 

Aktion: Hupen gegen Nazis

1. Mai-Einschätzungen /Diskussionspapiere 

  • Presseerklärung des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, siehe nachstend
  • 1. Mai 2008 ein großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung, von Wolfram Siede, VVN BdA hier
  • Nachbereitung zum 1. Mai 2008 - The Rhythm Attack, Einschätzung von [a²]-Hamburg hier
  • Eine erste Bilanz: von Avanti – Projekt undogmatische Linke hier
  • Barmbek blüht, Barmbeker Bilanz zum 1. Mai, von AK 1. Mai 08, Barmbeker Ratschlag hier
  • In Hamburg, da geht was, von Axel Hoffmann hier
  • Presseerklärung der LINKEN hier
  • Nazis fordern den DGB Hamburg heraus, Einschätzung der Gruppe Arbeiterpolitik hier
  • 1. Mai 2008 Hamburg - Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Antifa Cafés, Broschüre mit vier Beiträgen (Einschätzungen des autonomen antifaschistischen Vorbereitungskreises und Hamburger Bündnis gegen Rechts, Diskussion der direkten Aktionen an dem Tag und Betrachtungen zu Nazis, Autonome Nationalisten und antifaschistische Praxis hier
  • Artikel in der ver.di Publik 05/08, Hamburgseite zum 1. Mai "Bunt statt braun" hier
  • Leserbrief des Hamburger Bündnisses gegen Rechts zum Artikel in der ver.di Publik 05/08 hier
  • Schreiben vom Landesbezirksleiter ver.di Hamburg, Wolfgang Rose, warum unser Leserbrief nicht veröffentlicht werden kann hier

Großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung!

 Mit 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Protest gegen den Naziaufmarsch in Barmbek zur größten antifaschistischen Veranstaltung seit über einem Jahrzehnt in Hamburg geworden. „Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet“, meint der Sprecher des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, Wolfram Siede.

In nahezu jedem Geschäft auf der Fuhlsbüttler Straße hängen die Plakate der Initiative „Barmbek sagt Nein zu Neonazis“, unterzeichnet von 43 Sozialkulturellen Einrichtungen und Geschäften aus dem Stadtteil. „Besonders gefreut hat mich, dass sich so viele Menschen aus Barmbek den Protesten angeschlossen haben, meint Rainer Hanno, Pastor an der Auferstehungskirche. Dort, und in weiteren acht Kirchen läuteten punkt 14.00 Uhr die Glocken als Zeichen des gemeinsamen Protestes. Barmbek war in Volksfeststimmung und den gesamten Tag über auf den Beinen. So war es über Stunden der Polizei nicht möglich die Nazis vom S-Bahnhof Alte Wöhr gegen den Protest vieler tausender Demonstranten loslaufen zu lassen. Am Schluss verließ die Hamburger Innenbehörde dann „die Sprache der Vernunft und man griff zur altbekannten Sprache der Gewalt“, so Wolfram Siede. Unerträglich auch die Richterschelte des ,Noch-Innensenators’ Nagel. Der Rechtssenat bedauert offensichtlich immer noch, dass die Nazis nicht in einem von jeglichem Protest abgeriegelten Stadtteil ziehen konnten. Christiane Schneider, Abgeordnete der Bürgerschaftsfraktion Die Linke, dazu: „die Proteste sowie die Angriffe aus der Nazis auf Polizeibeamte hätte zur Auflösung der Veranstaltung nach Maßgabe des polizeilichen Notstandes führen müssen. Die Einsatzleitung der Polizei schien nicht davon angetan zu sein, für die Nazi, die ihre Beamten zuvor angegriffen haben, den Weg mit Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz gegen einen ganzen Stadtteil Freizuprügeln“. Christiane Schneider spricht in diesem Zusammenhang von einer „politisch gewollten Entscheidung die Nazis laufen zu lassen“.

Wir bedanken uns bei allen antifaschistischen Kräften, die am heutigen Tag auf der Straße waren!


Erfolg auf ganzer Linie:

In einer Eilentscheidung folgte das Oberlandesgericht am Vorabend der antifaschistischen Maidemonstration den Argumenten des Hamburger Bündnisses gegen Rechts. Die von der Versammlungsbehörde ursprünglich verfügte Totalabsperrung des Stadtteils ist aufgehoben! Die antifaschistische Demonstration wird sich nach der Auftaktkundgebung (10.00 bis 11.30 Uhr) auf der Fuhlsbüttler Straße – dem Kernstück der ursprünglichen Naziroute – zusammen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und vielen tausend Menschen versammeln um den gemeinsamen Erfolg zu feiern. Den Nazis ist damit der Marschweg durch Barmek-Nord abgeschnitten! Unsere Ansage „Barmbek nimmt Platz“ wird jetzt zum Ruf „Kein Platz für Nazis in Barmbek – und auch nicht anderswo“! Der von uns gewünschte Anschluss von der Demonstration zu den Treffpunkten im Stadtteil (Harzlohplatz, wo von 12.00 bis 18.00 Uhr ein Straßenfest mit Spielplatz für Kinder und deren Anhang stattfindet) wurde erreicht!

Bereits am Vorabend lieferten mehr als 5000 Menschen (Angaben der Veranstalter) beim LKW-Konzert ein eindrucksvolles „Warm up“ zur großen Bündnis-Demonstration am morgigen Donnerstag, 10 Uhr U/S Barmbek.

Für einen bunten, vielfältigen und entschlossenen Protest an jedem Ort wie Barmbek-Nord!

Siehe auch die Rubrik Aktuelles sowie http://antifahamburg.blogsport.de/ 


Gebt den Nazis auf die Ohren! Stellt eure Lautsprecher in die Fenster und hört Musik von Radio FSK 93.0 Mhz!

                
               
               
               



 

 


Hier runterladen:
Aufrufe gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Barmbek

Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts
Aufruf der DGB-Jugend Hamburg

Aufruf antifaschistischer autonomer Gruppen Hamburg
Aufruf der GEW - und ver.di Studierendengruppe


 

Mucker für Mucker

Hamburger Musiker sammeln für den Bluesmusiker Jean-Paul, dessen Reifenlager am Rande der Demonstration gegen den Aufmarsch der Nazis in Barmbek am 1.Mai angezündet wurde

WIR AUCH!

Spendet!

Spendenkonto für Jean-Paul Toupka:

Bank: Hamburger Sparkasse
Kontonummer: 1053 806 988
Bankleitzahl: 200 505 50
Kontoinhaber: C.Drave

Verwendungszweck: Spende Jean-Paul

Kauft 1 schickes Mucker-fur-Mucker-Shirt
(der Reinerlös geht zu 100% an Jean-Paul)
 

Es gibt folgende Größen

Herren : m, l, xl, xxl
Damen: m, l

Preis: EUR 10,- zzgl. 1 Euro Versandkosten

Für die Bestellung eines T-Shirts sendet eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Und damit ihr das gute Stück auch bekommt, ist es natürlich ganz wichtig, dass ihr die Adresse mit angebt, wo wir das coole T-Shirt hinschicken sollen :-)

 

 


Oder verkauft das T-Shirt an Euren Ständen!!!!
Wir geben es gerne an Euch ab in Kommission. kontaktet uns.

Das 1. Benefiz-Wochenende fand am 30./31. August mit mehren Clubgigs & Straßenkonzerten in verschiedenen Statdtteilen in Hamburg statt. Während der Konzerte wurde gesammelt die T-Shirts verkauft. „Die 1.Konzert-Reihe ist gemacht und war ein voller Erfolg, auch wenn wir uns etwas mehr Presse-Berichte und auch ein paar mehr Zuschauer erhofft hatten. Ein DICKES DANKE nochmals an alle, die geholfen haben diese Idee zu realisieren!!! Eventuell gibt es im nächsten Jahr noch eine Fortsetzung der Konzert-Reihe....also: stay tuned ;)

Zum Hintergrund:

Am 1. Mai versuchten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet im Hamburger Stadtteil Barmbek aufzumarschieren. Dagegen demonstrierten über 10.000 Menschen am gleichen Tag. Viele AnwohnerInnen, Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen, Kirchen und andere AntifaschistInnen zeigten phantasievoll Gesicht gegen die Nazis.

Im Umfeld der zum Teil auch heftigen Auseinandersetzungen in Barmbek am 1. Mai wurde ein Teil von Jean-Pauls Reifenlager angezündet. 3000 Reifen sind verbrannt. Jean-Paul war dagegen nicht versichert und steht als Kleinunternehmer nun allein mit dem Schaden von ca. 80 000 Euro da. Zusätzlich musste er für die Entsorgung der verbrannten Reifen schon 7000 Euro aufbringen.

"Mein Geschäft ist ruiniert." - Jean-Paul, der selbst gegen Nazis ist, steht verzweifelt vor den Trümmern seiner Existenz. Jean-Paul spielt in seiner Freizeit Blues-Gitarre und ist übrigens gerade Vater geworden. So entstand die Idee bei seinen Musikerfreunden, ihn zu unterstützen.

Mehr Informationen: www.myspace.de und www.mucker-fuer-mucker.de

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv