Frühjahrsputz beim HBgR. Nach zehn Jahren eine neue Homepage. Wir hoffen, sie gefällt Euch.
So. 28.5.2017 - schon jetzt anmelden: fcstpauli-marathon.de/gegenrechts
Demonstration gegen den Thor-Steinar-Naziladen in Barmbek
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü
Zusammen, entschlossen, grenzenlos solidarisch -Die soziale Alternative sind wir!
19.11.2016 Kein AfD-Aufmarsch durch Hamburg

Braune Burschen unbeliebt
Verbändekommers der Hamburger Studentenverbindungen fiel aus

Sowohl die Hamburger Handwerkskammer, als auch das Hotel InterContinental hatten in den vergangenen Tagen beschlossen, dass der Verbändekommers der „Vereinigung Hamburger Akademikerverbände“ (VHA), ein Treffen aller Studentenverbindungen aus Hamburg, nicht in Ihren Räumen stattfinden darf.  Zuvor hatte das Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) in einem Offenen Brief beide Vermieter aufgefordert die Feierlichkeiten nicht zu dulden, für die Studentenverbindungen seit Wochen werben.

Die Handwerkskammer erklärte, man sei, unabhängig von dem konkreten Vorfall, grundsätzlich für Veranstaltungen auf Basis der demokratischen Grundordnung offen. "Die Veranstaltung des Verbändekommerses passt nicht in diesen Kontext und findet bei uns nicht statt", so Sprecherin Ina Diepold. Als die Korporierten  ersatzweise in einem Hotel an der Alster feiern wollten,  erklärte man auf Nachfrage "das Management des InterContinental Hamburg distanziert sich von jeglichen Veranstaltungen des Verbändekommers der 'Vereinigung Hamburger Akademiker-Verbände' (VHA)."

Offener Brief des HBgR an das Hotel Intercontinental in Hamburg hier
Für mehr Informationen über die Hamburger Burschenschaften,
empfehlen wir die Broschüre:  "Falsch verbunden ....
Reader zum Verbindungs(un)Wesen in Hamburg", hier

 

 

 

 

Handwerkskammer Hamburg hat Verbändekommers ausgeladen!

Pressemitteilung des Hamburger Bündnis gegen Rechts hier



Am Sa., d. 28. November 2009 sollte in der Handwerkskammer Hamburg der Verbändekommers der Vereinigung Hamburger Akademikerverbände - Akademischer Bismarckausschuss (VDA) stattfinden.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts forderte die Handwerkskammer Hamburg in einem offenen Brief auf, den Verbändekommers wieder auszuladen.

Den offenen Brief hier runterladen

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts beteiligt sich an der

2. Nacht der Jugend am 9. November 2009

von 19-23 Uhr im Hamburger Rathaus
mit einem Infotisch und einer Veranstaltung

 Wir laden herzlich ein!

Kommt vorbei!

Die Zeitzeugin Steffi Wittenberg und das
Hamburger Bündnis gegen Rechts diskutieren zur Frage
"Was bedeutet Antifaschismus heute?"
Mo., 9.11.09, 20 Uhr, Raum B, Hamburger Rathaus

Programm der Nacht der Jugend hier

Weitere Infos: rathausnacht

Infolge der Judenverfolgung in der NS Zeit ist Steffi Wittenberg 13jährig mit ihrer Familie 1939 aus Hamburg nach Montevideo, Uruguay geflohen. Die uruguayische Bevölkerung war antifaschistisch orientiert und sympathisierte mit dem Kampf der Alliierten gegen Nazideutschland. Steffi lernte dort ihren späteren Mann Kurt Wittenberg kennen, dessen Schwester Ruth 1937 aus Ostpreußen im Kindertransport in die USA geschickt worden war. 1947 fuhr Kurt mit seiner Familie nach Houston, Texas zur Wiedervereinigung mit seiner Schwester. Steffi folgte ihm ein Jahr später und sie wurden ein Paar.

In Texas herrschte noch eine strikte Rassentrennung, die von fortschrittlichen Kräften bekämpft wurde. Steffi und Kurt nahmen gerade aufgrund ihrer Erfahrung daran teil. Im Zuge der antikommunistischen McCarthy-Kampagne haben die Wittenbergs Texas 1951 verlassen, leben seitdem in Hamburg und engagierten sich in der antifaschistischen Bewegung.

Steffi Wittenberg wird erläutern, warum es noch heute wichtig ist, gemeinsam mit allen Demokraten gegen die neuen Nazis aktiv zu werden, ohne gesellschaftskritische Gruppierungen auszuschließen. Und sie wird erläutern, warum die Nazibarbarei mit keiner Diktatur gleichgesetzt werden kann.

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Antifaschistische Politik
muss auch im Rathaus möglich sein!

Neben vielen anderen Organisationen wurde auch dem „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ (HBgR) mitgeteilt, wir seien bei der "2. Nacht der Jugend" herzlich willkommen. Gleichzeitig wurden wir allerdings darüber informiert, dass VertreterInnen von DKP und Avanti, die von Anfang an wesentliche Beiträge zur Arbeit des Bündnisses geleistet haben, von der Teilnahme ausgeschlossen werden sollten. Auch entsprechende Materialien dürften nicht ausgelegt werden. Inzwischen konnte geklärt werden, dass alle MitstreiterInnen des HBgR an der „Nacht der Jugend“ teilnehmen können. Wir begrüßen es, dass die in der Bürgerschaft vertretenen Parteien nun alle antifaschistischen Organisationen des HBgR eingeladen haben. Trotzdem möchten wir noch einmal darlegen, warum antifaschistische Politik vielfältig sein muss:

Erklärung als PDF-Datei: hier

 

„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
denn ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter,

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.”


Pfarrer Martin Niemöller
* 14. Januar 1892 in Lippstadt;
gest. 6. März 1984 in Wiesbaden

 

Hintergründe und Aktuelles
zu der verpassten Entnazifierung in Eimsbüttel

Das Hakenkreuz an der "Robert-Finn-Halle"

 


Kommt heute zur Protestveranstaltung!

"Hakenkreuze am ETV-Gebäude!"
(Eimsbüttler Turnverein)

Mo., 19. Oktober 2009, 18 Uhr
vor dem ETV, Bundesstraße 96, Eimsbüttel

Flugblatt hier

Es sprechen:
Esther Bejarano, Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz,
Cornelia Kerth, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Hamburg (angefragt)
Peter Gutzeit, 1. Vorsitzender Eims-Net e.V.

Bringt Hammer & Meißel mit, um die verschlafenen ETV-Funktionäre symbolisch wach zu klopfen.

Sport ja – aber ohne braune Soße.

Wir fordern

  • die Entfernung der Haken- und Eisernen Kreuze
  • des „Ehrensteins“ und
  • die sofortige Umbenennung aller nazibelasteten Orte nach Menschen, die den Nazis die Stirn geboten haben

Aufruf (PDF) des Hamburger Bündnis' gegen Rechts

Pressemitteilung des Hamburger Bündnis' gegen Rechts


Erfolgreiche Demonstration des Hamburger Bündnisses gegen Rechts

Am 11. September 2009 haben in der Hamburger Innenstadt insgesamt 5.000 Menschen ihren Protest gegen die neofaschistische NPD auf die Straße getragen.

Auf der Demonstration des HBGR waren insgesamt 4.000 junge und alte AntifaschistInnen, darunter Verfolgte des Naziregimes, Menschen aus Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften und den Parteien SPD, GAL und DIE LINKE sowie aus vielen anderen Organisationen.

Die Vielfalt des Protestes spiegelte sich in den Beiträgen von ca. 20 RednerInnen wieder. Parallel zur Demonstration haben mehr als 1.000 Menschen teilweise mit Erfolg versucht, den Platz der Nazis am Berliner Tor zu besetzen.

Die Vielfältigkeit des Protestes gegen den Nazi-Aufmarsch führte dazu, dass die militante Naziszene der NPD erst nach Einbruch der Dunkelheit eine 45 minütige Kundgebung in vollständiger Isolation auf dem Parkplatz am Berliner Tor abhalten konnte.

Cornelia Kerth, Anmelderin der Demonstration und Bundesvorsitzende der VVN-BdA: „Wir freuen uns, dass so viele Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gemeinsam gegen die menschenverachtende Ideologie der NPD demonstriert haben. Wir haben damit gezeigt, dass in
Hamburg keinen Platz für Nazis gibt.“

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts verurteilt den unverhältnismäßigen Polizeieinsatz vor allem gegen junge AntifaschistInnen, die den Nazikundgebungsort von allen Seiten umzingelt hatten. Die Polizei trieb mit einem Schlagstockeinsatz GegendemonstrantInnen am Berliner Tor auf die Spaldingstr. in den fließenden Verkehr und löste damit eine heftige Eskalation aus.

Es ist höchste Zeit, dass der CDU-GAL-Senat sich für ein NPD-Verbotsverfahren einsetzt, anstatt antifaschistischen Protest in Hamburg zu kriminalisieren.

Pressemitteilung, Doc

Info zur Polizeistrategie 

Presse:
taz, 08.09.09: Schanze gegen NPD

Einladung Pressekonferenz, PDF 

Hamburger Abendblatt, 07.09.09:  Ausschreitungen in Hamburg befürchtet 

Welt online, 05.09.09Erstes Schanzenfest zieht 60 Verfahren nach sich

Hamburger Abendblatt, 04.09.09: Polizei lehnt Rieger als Veranstaltungsleiter ab


Vor der Bundestagswahl 2009 möchte das Hamburger Bündnis gegen Rechts eine Möglichkeit schaffen, AKTIV gegen Nazis zu werden. Es soll keine Orte geben, an denen Nazis ungestört ihre Propaganda verbreiten können. Wir wollen mit möglichst vielen Menschen deutlich machen. 

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Wir werden nicht zulassen, dass Nazis ihre menschenverachtende Ideologie als normale, vom Grundgesetz geschützte politische Meinungsäußerung verkaufen können und in den Straßenalltag der Menschen in dieser Stadt tragen. Deshalb rufen wir dazu auf

Hinzuschauen und sich einzumischen, wenn Faschisten in Hamburg öffentlich sichtbar sind.

Wir haben braune Müllsäcke mit dem Logo 'Nazipropaganda in den Müll' produziert. Und so funktioniert die Aktion brauner Sack: 
  • Du wirst über einen SMS-Verteiler über NPD-Infostände informiert
     
  • An ausgewählten Orten sind Aktionstüten zur Abholung bereit. In diesen befinden sich braune Müllsäcke mit dem Logo 'Nazipropaganda in den Müll' sowie Informations-material.

    Diese Müllsäcke sollen in direktem Umfeld (z.B. eines NPD-Infostandes) als Aufforderung an alle Passanten genutzt werden, die Nazipropaganda wieder zu entsorgen. Das Informationsmaterial kann verteilt werden, um zu informieren und die Nazis zu entlarven

  • Wer keine Aktionstüte oder eigene Ideen hat, kann sich die Mülltüten auch selber basteln und die Materialien von unserer Homepage runterladen

 Jetzt schon informieren
in SMS-Verteiler eintragen
Aktionstüten vorbereiten

Die Kampagne Aktion Brauner Sack fand mit der Bundestagswahl ihr Ende.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts sagt:


Vielen Dank !

Hunderte von Menschen haben in den letzten 2 Monaten jedes Wochenende dazu beigetragen, neofaschistische Propaganda in Hamburg zu behindern. Bei fast jedem Infostand der NPD seit Anfang August wurde mittels der Aktion Brauner Sack die Nazi-Propaganda in den Müll entsorgt. Im Rahmen der Aktion wurden Tausende von Flugblättern verteilt und mehrfach Kundgebungen durchgeführt. Die Hamburger Medien berichteten ausführlich über die antifaschistischen Aktivitäten zum Bundestagswahlkampf. Wir haben viele neue Kontakte zu Gruppen, Organisationen und in die Stadtteile geknüpft und es gibt immer noch Interesse an weiterem Protest gegen Nazi-Propaganda in Hamburg.

Die Aktion Brauner Sack hat somit, zusammen mit der großen Demonstration am 11. September, einem Antifa-Konzert in der Fabrik, der Öffentlichmachung zentraler Hamburger Nazi-Kader, der Entsorgung fast aller NPD-Plakate aus dem Stadtbild und weiteren vielfältigen Aktionen dazu beigetragen, dass die NPD in Hamburg eine Schlappe erlitten hat. Sie hat mit 0,9 % trotz intensiver Bemühungen unter ihrem Vorsitzenden Jürgen Rieger nicht einmal das Ergebnis von 2005 erreicht und über 2.000 Stim- men verloren. Das ist auch unser Erfolg!

Eine ausführlichere Einschätzung zu der „Aktion Brauner Sack“ und Pläne für weitere antifaschistische Aktivitäten werden demnächst folgen.

Der SMS-Verteiler zur Aktion, ist wie versprochen, gelöscht worden. Wer weiterhin gelegentlich, kurzfristig über Aktionen der Nazis und antifaschistischen Protest per SMS informiert werden möchte, kann sich bei unserem neuen SMS-Verteiler anmelden. Sende dazu eine SMS mit go Hbgr (exakte Schreibweise mit 1x Leerstelle) an die Nummer 84343. Als Bestätigung, dass Du in den neuen SMS-Verteiler eingetragen bist, bekommst Du die SMS: Liebe(r) Antifaschist(in), Du bist in den neuen sms-Verteiler eingetragen. HBgR.


Always antifascist, Euer HBgR
                                           


 

 

 

 

 

„Alles muss man selber machen: rechtsfreie Räume schaffen - Weg mit der NPD!“

 ist eine weitere Kampagne zur NPD.

 

Diese Kampagne agiert über Hamburgs Grenzen hinaus und will mit vielfältigem, breitem und kreativem Protest in den Wahlkampf der NPD eingreifen. Weitere Einzelheiten hier:


                                  

 

 

 

 

 

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv