Demo am 16.09. Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
16.09., 10.00 Uhr / Bert-Käempfert-Platz / Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben

Im Rahmen des diesjährigen Ohldorfer Friedensfestes vom 22.07. bis 06.08.2017 unter dem Motto:
„Seid wachsam“ lädt das Hamburger Bündnis gegen rechts besonders zur Filmvorführung mit Ibrahim Arslan am Eröffnungstag ein.

Was ist das Ohlsdorfer Friedensfest?
Anlass für das Friedensfest war, dass die Nazis zwischen 2003 und 2009 bei den Gräbern der Bombenopfer diffamierende Kundgebungen veranstalteten und die faschistischen Verbrechen relativierten.
Daraufhin bildete sich das „Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest“,das mit dem Friedensfest durch Präsenz und konstruktiven Gegenentwurf diesen Versuchen der Umdeutung der Geschichte entgegentritt. Gleichzeitig werden stets neue Formen der Erinnerungskultur entwickelt und aktuelle Themen aufgegriffen.

Filmvorführung „Nach dem Brand“
mit Ibrahim Arslan
(Überlebender des rassistischen Anschlags in Mölln) .
Freitag, 22.07. 18:00 Uhr
Ort: Cordeshalle am Haupteingang Friedhof Ohlsdorf neben dem Café Fritz
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Im Anschluss: Eine Diskussion zum Gedenken an die Opfer faschistischer und rassistischer Gewalt , zu der auch weitere Initiativen, die an diesem Thema arbeiten eingeladen wurden.

Deutlich wird, wie aktuell Rassismus noch in der Gesellschaft verankert ist, und warum es notwendig ist, etwas dagegen zu tun. Ein eklatantes Beispiel ist der Prozess um den sogenannten NSU.

Das ganze Programm findet ihr hier!

Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz
Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder
Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits
in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige
menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu
unserer Veranstaltung zu verwehren oder sie auszuschließen.

Die AfD und der Antifeminismus

Hier der letzte Termin im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur Kritik an der AfD:

11.07.2017 Ort: AGDAZ Steilshoop, Cesar-Klein-Ring 40, 22309 Hamburg, 19.00 Uhr

Veranstaltungsflyer hier

Die Rechtsaußen-Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen zum Beispiel der AfD sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauen- und Queerbewegung zurück zu drehen. Sie verurteilen staatliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung – und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen und LGBTI* auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Die inneren Auseinandersetzungen der AfD sind auch zu diesem Themenfeld noch nicht beendet. Die Aktivitäten anderer Akteure des sich zunehmend besser organisierenden Antifeminismus zeigen jedoch, dass die Gesellschaft dringend neue feministische und antifaschistische Antworten braucht.

Eike Sanders
ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin apabiz e.V., wo sie zentral zu dem Thema extreme Rechte und Gender forscht, publiziert und Bildungsarbeit durchführt. Ihre Schwerpunkte sind die „Lebensschutz“-Bewegung, Antifeminismus sowie der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU). Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu unserer Veranstaltung zu verwehren oder sie auszuschließen.

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Demonstration

am Samstag 24.06.2017 um 14.00 Uhr ab Hachmannplatz

Wir unterstützen den Aufruf & die Demonstration
und rufen euch dazu auf, zahlreich an der Demonstration teilzunehmen.
Sagt auch euren Freund_innen, Nachbar_innen und Bekannten Bescheid!

Euer HBgR
hier gehts zum Aufruf

Hier der nächste Termin im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur Kritik an der AfD:

Do 15.06.2017 Ort: St. Pauli Fanräume, Millerntorstadion – Gegengerade 19.00 UhrVeranstaltungsreihe gegen AfD

Veranstaltungsflyer hier

Die AfD ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer internationalen Dynamik, in der autoritäre Projekte immer stärker werden. Sie orientiert sich an länger etablierten, erfolgreichen Bündnispartnern. Ein besonderes Naheverhältnis unterhält sie zur österreichischen FPÖ.
In Österreich hat die FPÖ erreicht, was ihre Schwesterpartei AfD anstrebt: Die RechtspopulistInnen sind Teil des etablierten Parteienspektrums und können sich berechtigte Hoffnung machen, die nächste Bundesregierung zu stellen. Unter Parteiobmann Heinz-Christian Strache, der sich schon jetzt als gerne als "Bürgerkanzler" inszeniert, liegt die FPÖ seit mehr als einem Jahr konstant an erster Stelle bei bundesweiten Wahlumfragen. Bei der Stichwahl des Bundespräsidenten im Dezember 2016 setzte sich der liberale Kandidat Alexander van der Bellen nur knapp gegen Norbert Hofer von der FPÖ durch. Hofer erhielt 47 Prozent der Stimmen - das beste Ergebnis eines rechtsextremen Kandidaten in Westeuropa seit 1945.
In der Veranstaltung wird erklärt, was die FPÖ so stark gemacht hat, welche Strategien sie einsetzt und von welchen Bedingungen sie profitiert. Denn vom Aufstieg der FPÖ lässt sich viel für den Umgang mit - und für Strategien gegen - die AfD lernen.

Benjamin Opratko ist Mitarbeiter am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der HU Berlin und Redakteur bei mosaik-blog.at

Freier Eintritt
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien wie der NPD und der AfD oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung nach §6 VersG zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Hier der nächste Termin im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur Kritik an der AfD:

Mi 31.5.2017
Ort: KulturForum/Gewerkschaftszentrum am Serrahn, Serrahnstraße 1 in 21029 Bergedorf

Veranstaltungsflyer hier

Die WählerInnen der AFD zeigen bei rechtsextremen Einstellungen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auffällige Werte, aber auch bei Einstellungen zur "Lügenpresse", Verschwörungstheorien und Ablehnung der gelebten Demokratie. Die Gewaltakzeptanz und die Gewaltbereitschaft ist bei ihnen sehr ausgeprägt, die politische Selbstverortung stark rechts.
Auffällig ist, dass die NichtwählerInnen tendenziell ähnlich extreme Ansichten äußern. Die AFD hat offensichtlich ihr Wählerpotenzial noch nicht ausgeschöpft, vor allem bei Frauen. Diese sind in der Wählerschaft der AFD deutlich unterrepräsentiert. Vorbehalte gegen Sinti und Roma, Muslimen, und auch Asylsuchenden sind bei einem relevanten Anteil der Grünen - und LinkenwählerInnen auch vorhanden, bei SPD-Wählerinnen fast mehrheitlich.

Elmar Brähler ist Sozialpsychologe und Mitglied des Kompetenzzentrums "Rechtsextremismus" in Leipzig, Autor der Leipziger "Mitte-Studi

Freier Eintritt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien wie der NPD und der AfD oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung nach §6 VersG zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv