Großer Erfolg: 1.500 Menschen demonstrierten gegen den Thor-Steinar-Naziladen in Barmbek am 21.5.
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü
Zusammen, entschlossen, grenzenlos solidarisch -Die soziale Alternative sind wir!
Am 19.11.2016 konnte die AfD aufgrund unserer Proteste nicht durch Hamburg marschieren

Kommt mit uns nach Köln!
Tickets für die gemeinsame Busanreise nach Köln gegen den Bundesparteitag der AfD liegen im Schanzenbuchladen und im St. Pauli Fanladen. Schnell hin und Tickets sichern!

"Es ist Zeit für einen Aufschrei
von uns allen. Einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel dieses Landes und der ganzen Welt widerhallt“, fordert die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano und erklärt: „Wehret den Anfängen ist längst überholt! Wir sind mittendrin.“

In dem Moment, als Björn Höcke eine „erinnerungspolitische 180 Grad Wende“ forderte und das Holocaustdenkmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, wurde erneut deutlich, wie weit wir schon mittendrin sind. Mittendrin in einer gefährlichen Entwicklung, in der die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben werden sollen und die Gewalt gegen Geflüchtete, MigrantInnen, Muslime, Homosexuelle, Linke und Liberale weiter eskaliert.

Als Frauke Petry die Deutschen aufforderte, mehr Kinder zu bekommen, „um das Überleben des eigenen Volkes sicherzustellen“, wurde offenbar, dass ihr Familienkonzept kein Platz für vielfältige Lebensentwürfe hat sondern die Familie als Keimzelle der „Volksgemeinschaft“ gedacht ist.

Als Alexander Gauland gegen den Fußballspieler Boateng hetzte, wurde offenbar, welche rassistische Geisteshaltung in der AfD vertreten wird. Die AfD ist die Partei, die rassistische Vorurteile, die schon lange an den Stammtischen kursierten, nun endgültig mehrheitsfähig machen will.

Als Beatrix von Storch auf Twitter den „Schießbefehl“ verkündete, wussten wir, dass sie und alle ihre Parteimitglieder die geistigen Brandstifter für alle diejenigen sind ist, die Flüchtlinge und ihre Unterkünfte angreifen.

In dem Moment, als Frauke Petry im Interview sagte, an brutalen Rentenkürzungen und einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit führe kein Weg vorbei, hat sich gezeigt, dass die AfD keine soziale Partei ist. Sie steht eindeutig auf der Seite der Besserverdienenden.

Und der Moment, in dem es der AfD gelingt, in den Bundestag einzuziehen, wird derjenige sein, an dem zum ersten Mal nach Ende des 2. Weltkrieges eine Partei mit wahrnehmbaren faschistischen Tendenzen und dem festen Willen, diese Republik auf rechts zu drehen, auf Bundesebene Einfluss nehmen kann.

Machen wir uns nichts vor: Die AfD will uns in eine Zeit katapultieren, in der Frauen wieder am Herd bleiben müssen, in der soziale Errungenschaften abgeschafft sind und in der jedes Land Europas wieder sein eigenes nationalistisches Süppchen kocht. Sie will eine Republik, in der Menschenrechte ausgehebelt werden und in der nicht nur die Grenzen dicht sind, sondern auch Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Sie will zurück in eine Zeit, in der „völkisch ein ganz normaler Begriff ist“ und in der das Verfolgen einer ganzen Religionsgruppe gesellschaftliche Praxis wird. Sie treibt die Verrohung und Spaltung der Gesellschaft voran, um diese Ziele zu erreichen.

Doch wir, die wir gegen die AfD aufstehen, erkennen, dass in diesen Zeiten der Krise Solidarität die einzige Alternative sein kann.

Es ist Zeit für einen Aufschrei! Er muss laut und deutlich sein. Er muss entschlossen und solidarisch sein. Und er muss aufzeigen, dass wir die Vielen sind, die für eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Hass stehen. Wir sind diejenigen, die keine Grenzen kennen und für die Bewegungsfreiheit für alle ein Menschenrecht ist. Uns kann keiner erzählen, dass unsere Freunde plötzlich unsere Feinde sein sollen, weil wir unterschiedliche Religionen haben oder eine unterschiedliche Hautfarbe. Wir wollen uns nicht verwerten lassen und uns nicht gegenseitig ausstechen müssen.

Am Samstag, den 22. April 2017 will die AfD in Köln ihren Nominierungsparteitag abhalten. Sie will sich aufstellen und bereit machen für einen Wahlkampf, der von rassistischer Hetze und rechter Demagogie geprägt sein wird. Lasst uns dies zum Anlass nehmen, diesen Aufschrei gemeinsam auf die Straße zu tragen.

Unser Aufschrei heißt: Es reicht! Er heißt: Unsere Solidarität gegen euren Hass!
Er heißt: Für das gute Leben für alle!

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv