Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü
Demonstration & Konzert / 14.30 Uhr Hachmannplatz

 

Aktion: Hupen gegen Nazis

1. Mai-Einschätzungen /Diskussionspapiere 

  • Presseerklärung des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, siehe nachstend
  • 1. Mai 2008 ein großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung, von Wolfram Siede, VVN BdA hier
  • Nachbereitung zum 1. Mai 2008 - The Rhythm Attack, Einschätzung von [a²]-Hamburg hier
  • Eine erste Bilanz: von Avanti – Projekt undogmatische Linke hier
  • Barmbek blüht, Barmbeker Bilanz zum 1. Mai, von AK 1. Mai 08, Barmbeker Ratschlag hier
  • In Hamburg, da geht was, von Axel Hoffmann hier
  • Presseerklärung der LINKEN hier
  • Nazis fordern den DGB Hamburg heraus, Einschätzung der Gruppe Arbeiterpolitik hier
  • 1. Mai 2008 Hamburg - Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Antifa Cafés, Broschüre mit vier Beiträgen (Einschätzungen des autonomen antifaschistischen Vorbereitungskreises und Hamburger Bündnis gegen Rechts, Diskussion der direkten Aktionen an dem Tag und Betrachtungen zu Nazis, Autonome Nationalisten und antifaschistische Praxis hier
  • Artikel in der ver.di Publik 05/08, Hamburgseite zum 1. Mai "Bunt statt braun" hier
  • Leserbrief des Hamburger Bündnisses gegen Rechts zum Artikel in der ver.di Publik 05/08 hier
  • Schreiben vom Landesbezirksleiter ver.di Hamburg, Wolfgang Rose, warum unser Leserbrief nicht veröffentlicht werden kann hier

Großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung!

 Mit 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Protest gegen den Naziaufmarsch in Barmbek zur größten antifaschistischen Veranstaltung seit über einem Jahrzehnt in Hamburg geworden. „Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet“, meint der Sprecher des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, Wolfram Siede.

In nahezu jedem Geschäft auf der Fuhlsbüttler Straße hängen die Plakate der Initiative „Barmbek sagt Nein zu Neonazis“, unterzeichnet von 43 Sozialkulturellen Einrichtungen und Geschäften aus dem Stadtteil. „Besonders gefreut hat mich, dass sich so viele Menschen aus Barmbek den Protesten angeschlossen haben, meint Rainer Hanno, Pastor an der Auferstehungskirche. Dort, und in weiteren acht Kirchen läuteten punkt 14.00 Uhr die Glocken als Zeichen des gemeinsamen Protestes. Barmbek war in Volksfeststimmung und den gesamten Tag über auf den Beinen. So war es über Stunden der Polizei nicht möglich die Nazis vom S-Bahnhof Alte Wöhr gegen den Protest vieler tausender Demonstranten loslaufen zu lassen. Am Schluss verließ die Hamburger Innenbehörde dann „die Sprache der Vernunft und man griff zur altbekannten Sprache der Gewalt“, so Wolfram Siede. Unerträglich auch die Richterschelte des ,Noch-Innensenators’ Nagel. Der Rechtssenat bedauert offensichtlich immer noch, dass die Nazis nicht in einem von jeglichem Protest abgeriegelten Stadtteil ziehen konnten. Christiane Schneider, Abgeordnete der Bürgerschaftsfraktion Die Linke, dazu: „die Proteste sowie die Angriffe aus der Nazis auf Polizeibeamte hätte zur Auflösung der Veranstaltung nach Maßgabe des polizeilichen Notstandes führen müssen. Die Einsatzleitung der Polizei schien nicht davon angetan zu sein, für die Nazi, die ihre Beamten zuvor angegriffen haben, den Weg mit Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz gegen einen ganzen Stadtteil Freizuprügeln“. Christiane Schneider spricht in diesem Zusammenhang von einer „politisch gewollten Entscheidung die Nazis laufen zu lassen“.

Wir bedanken uns bei allen antifaschistischen Kräften, die am heutigen Tag auf der Straße waren!


Erfolg auf ganzer Linie:

In einer Eilentscheidung folgte das Oberlandesgericht am Vorabend der antifaschistischen Maidemonstration den Argumenten des Hamburger Bündnisses gegen Rechts. Die von der Versammlungsbehörde ursprünglich verfügte Totalabsperrung des Stadtteils ist aufgehoben! Die antifaschistische Demonstration wird sich nach der Auftaktkundgebung (10.00 bis 11.30 Uhr) auf der Fuhlsbüttler Straße – dem Kernstück der ursprünglichen Naziroute – zusammen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und vielen tausend Menschen versammeln um den gemeinsamen Erfolg zu feiern. Den Nazis ist damit der Marschweg durch Barmek-Nord abgeschnitten! Unsere Ansage „Barmbek nimmt Platz“ wird jetzt zum Ruf „Kein Platz für Nazis in Barmbek – und auch nicht anderswo“! Der von uns gewünschte Anschluss von der Demonstration zu den Treffpunkten im Stadtteil (Harzlohplatz, wo von 12.00 bis 18.00 Uhr ein Straßenfest mit Spielplatz für Kinder und deren Anhang stattfindet) wurde erreicht!

Bereits am Vorabend lieferten mehr als 5000 Menschen (Angaben der Veranstalter) beim LKW-Konzert ein eindrucksvolles „Warm up“ zur großen Bündnis-Demonstration am morgigen Donnerstag, 10 Uhr U/S Barmbek.

Für einen bunten, vielfältigen und entschlossenen Protest an jedem Ort wie Barmbek-Nord!

Siehe auch die Rubrik Aktuelles sowie http://antifahamburg.blogsport.de/ 


Gebt den Nazis auf die Ohren! Stellt eure Lautsprecher in die Fenster und hört Musik von Radio FSK 93.0 Mhz!

                
               
               
               



 

 


Hier runterladen:
Aufrufe gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Barmbek

Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts
Aufruf der DGB-Jugend Hamburg

Aufruf antifaschistischer autonomer Gruppen Hamburg
Aufruf der GEW - und ver.di Studierendengruppe


 

Mucker für Mucker

Hamburger Musiker sammeln für den Bluesmusiker Jean-Paul, dessen Reifenlager am Rande der Demonstration gegen den Aufmarsch der Nazis in Barmbek am 1.Mai angezündet wurde

WIR AUCH!

Spendet!

Spendenkonto für Jean-Paul Toupka:

Bank: Hamburger Sparkasse
Kontonummer: 1053 806 988
Bankleitzahl: 200 505 50
Kontoinhaber: C.Drave

Verwendungszweck: Spende Jean-Paul

Kauft 1 schickes Mucker-fur-Mucker-Shirt
(der Reinerlös geht zu 100% an Jean-Paul)
 

Es gibt folgende Größen

Herren : m, l, xl, xxl
Damen: m, l

Preis: EUR 10,- zzgl. 1 Euro Versandkosten

Für die Bestellung eines T-Shirts sendet eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Und damit ihr das gute Stück auch bekommt, ist es natürlich ganz wichtig, dass ihr die Adresse mit angebt, wo wir das coole T-Shirt hinschicken sollen :-)

 

 


Oder verkauft das T-Shirt an Euren Ständen!!!!
Wir geben es gerne an Euch ab in Kommission. kontaktet uns.

Das 1. Benefiz-Wochenende fand am 30./31. August mit mehren Clubgigs & Straßenkonzerten in verschiedenen Statdtteilen in Hamburg statt. Während der Konzerte wurde gesammelt die T-Shirts verkauft. „Die 1.Konzert-Reihe ist gemacht und war ein voller Erfolg, auch wenn wir uns etwas mehr Presse-Berichte und auch ein paar mehr Zuschauer erhofft hatten. Ein DICKES DANKE nochmals an alle, die geholfen haben diese Idee zu realisieren!!! Eventuell gibt es im nächsten Jahr noch eine Fortsetzung der Konzert-Reihe....also: stay tuned ;)

Zum Hintergrund:

Am 1. Mai versuchten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet im Hamburger Stadtteil Barmbek aufzumarschieren. Dagegen demonstrierten über 10.000 Menschen am gleichen Tag. Viele AnwohnerInnen, Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen, Kirchen und andere AntifaschistInnen zeigten phantasievoll Gesicht gegen die Nazis.

Im Umfeld der zum Teil auch heftigen Auseinandersetzungen in Barmbek am 1. Mai wurde ein Teil von Jean-Pauls Reifenlager angezündet. 3000 Reifen sind verbrannt. Jean-Paul war dagegen nicht versichert und steht als Kleinunternehmer nun allein mit dem Schaden von ca. 80 000 Euro da. Zusätzlich musste er für die Entsorgung der verbrannten Reifen schon 7000 Euro aufbringen.

"Mein Geschäft ist ruiniert." - Jean-Paul, der selbst gegen Nazis ist, steht verzweifelt vor den Trümmern seiner Existenz. Jean-Paul spielt in seiner Freizeit Blues-Gitarre und ist übrigens gerade Vater geworden. So entstand die Idee bei seinen Musikerfreunden, ihn zu unterstützen.

Mehr Informationen: www.myspace.de und www.mucker-fuer-mucker.de

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv