Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

 

Willkommen auf der Seite des Hamburger Bündnis' gegen Rechts! 



Rechtspopulismus ist keine Alternative

Unsere Broschüre zur Kritik an der AfD hier

 

kostenlos erhältlich, beim AStA der Uni Hamburg, im DGB-Haus, bei der GEW im Curiohaus und in ausgewählten Buchläden

AfD-Broschüre: hier auch zum Download:

 


 

 Bildergalerie des Hamburger Abendblatts hier

 NPD hat ihre Kundgebung
auf den 17.01.15 verlegt
Sa., 10.1.15, 11-13 Uhr
Wandsbek-Markt

Wir auch!

Protestkundgebung gegen die NPD
Sa. 17.01.15, ab 10.30 Uhr
Schloßstraße / Ecke Botenstieg

Die Kundgebung ist von der LINKEN LV Hamburg angemeldet

Kommt zur Kundgebung!
Mischen wir uns ein, und teilen lautstark (bringt Vuvuzelas u.ä. mit) und phantasievoll mit, was wir von dieser neofaschistischen und menschenverachtenden Politik halten

 

- Keine Stimme den Nazis!
- Kein Rassismus im Wahlkampf!

 

Zur Info: Die NPD hat für den 17. Januar eine Kundgebung gegen Flüchtlinge und Migrant*innen in Hamburg angemeldet.  Die Kundgebung, die unter dem Motto „Asylbetrug ist kein Menschenrecht - Deutschland ist kein Einwanderungsland!“ angemeldet ist, soll um 11:00 Uhr auf dem Wandsbeker Marktplatz beginnen.

Immer offensiver gehen Rechte und Nazis gegen Flüchtlinge und Migrant*innen vor. Dem werden wir etwas entgegensetzen.

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Aufruf zur Gegenkundgebung der LINKEN Landesverband Hamburg

Keinen Fußbreit den Rechtspopulisten und Faschisten!

Flucht und Migration sind hervorgebracht durch Krieg und bewaffnete Konflikte, durch politische Verfolgung, durch Umweltzerstörung, durch Elend und Not. Die zentralen Industriestaaten einschließlich der Bundesrepublik und der EU tragen eine maßgebliche Verantwortung. Durch die Ausbeutung von Ressourcen im Mittleren Osten, Afrika und weiteren Regionen werden soziale Grundlagen in Gesellschaften systematisch zerstört und ganze Staaten langfristig destabilisiert.

Der Umgang mit Flüchtlingen in der EU, in der Bundesrepublik und Hamburg ist menschenverachtend. Residenzpflicht, Duldungen ohne Zukunftsperspektive, die Unterbringung in menschenunwürdigen Lagern und Übergriffe von „Sicherheitspersonal“, sind nur einige Beispiele. Zudem sind mehr als 20.000 Menschen in den letzten zehn Jahren an den europäischen Außengrenzen gestorben.

Jeder Mensch hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung und eine Wohnung.

Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger erkennen das. Sie sorgen sich aktiv um die Gestaltung einer Willkommenskultur für Flüchtlinge in unsere Stadt. Gemeinsam setzen uns dafür ein, die Fluchtursachen zu bekämpfen: Durch eine solidarische Wirtschafts- und Handelspolitik, durch ein Verbot aller Waffenexporte über den Hamburger Hafen, Frieden statt Krieg. Wir setzen uns für eine völlige Umkehr der Flüchtlingspolitik des SPD-Senats ein - Hamburg soll ein sicherer Zufluchtsort für Flüchtlinge sein:
Für eine solidarische Willkommenskultur für Flüchtlinge – Für eine menschenwürdige dezentrale Unterbringung - Bleiberecht für Alle – Bildung, Arbeit und Wohnung für Alle - Wahlrecht für Alle – Weg mit der Residenzpflicht - Kein Mensch ist illegal!

Kommt alle zur Kundgebung gegen den Aufmarsch der NPD in Wandsbek

am Sonnabend, den 17. Januar um 11:00 in der Schloßstraße / Ecke Botenstieg (vor der Post).

 



Infoveranstaltung zur AfD ### Release der neuen Broschüre zur Kritik an der AfD ### kritische Begleitung des Wahlkampfes der AfD im Emporio-Hochhaus

 

Kommt zur Infoveranstaltung
Sa. 10. Januar 2015
18 Uhr, Gängeviertel, Valentinskamp 34
(Raum ist ausgeschildert)

und begleiten wir anschließend gemeinsam mit dem Gängeviertel kritisch den Wahlkampfauftakt der AfD im Emporio-Hochhaus

 

Am Samstag, d. 10.1.15 wird der Hamburger Landesverband der AfD mit Unterstützung durch Partei-Chef Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel in den Bürgerschaftswahlkampf starten mit einer Veranstaltung um 20 Uhr im Emporio-Hochhaus, (ehemals Unilever), Dammtorwall 15, 20355 Hamburg. Dies soll nicht unkommentiert geschehen.

Das Gängeviertel stellt sich gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts gegen den Wahlkampfauftakt der AfD-Hamburg im Emporio.

Wir laden zu einer Infoverstaltung um 18 Uhr im Gängeviertel ein und rufen dazu auf, anschließend gemeinsam die Auftaktveranstaltung der AfD kritisch und phantasievoll zu begleiten.

Auf der Infoverstaltung stellen wir erstmals unsere neue Broschüre vor, welche die Partei Alternative für Deutschland (AfD) anlässlich der Hamburger Bürgerschaftswahl einer kritischen Analyse unterzieht. Die Broschüre ist ein Kooperationsprojekt der ver.di-Jugend, GEW, DGB-Jugend, dem AStA Uni Hamburg und dem Hamburger Bündnis gegen Rechts und erscheint rechtzeitig zur kritischen Intervention in den Hamburger AfD-Wahlkampf.

Die Beiträge analysieren kritisch verschiedene Themenschwerpunkte der Partei auf Bundesebene, bieten einen Einblick in die Entwicklung des Hamburger Landesverbandes, setzen die Partei ins Verhältnis zu ihrem ideologischen Vorläufer ‚Schill-Partei‘ und ordnen sie in die Entwicklung der gesamteuropäischen Rechten ein. Abschließend wird erläutert, worin wir die Aufgaben einer fortschrittlichen Öffentlichkeit im Umgang mit der rechts-nationalistischen Partei sehen.

Wir freuen uns, Euch zu sehen und laden Euch gemeinsam mit dem Gängeviertel dazu ein, die Auftaktveranstaltung kritisch zu begleiten.

Hamburger Bündnis gegen Rechts

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    There goes the neighbourhood…

Das Gängeviertel stellt sich gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts gegen den Wahlkampfauftakt der AfD-Hamburg im Emporio.

„Wir sind keine Bananenrepublik, in der sich jeder ‚Künstler‘ über das Gesetz erheben darf!“

Nein, in dieser Aussage geht es nicht um uns, sondern um die Intendantin des Kampnagel, Amelie Deuflhard. Getroffen wurde sie vom ehemaligen Schill-Senator und jetzigem Vizesprecher der AfD Hamburg, Dirk Nockemann.

Frau Deuflhard hatte sich erdreistet, Flüchtlingen der Lampedusa-Gruppe Unterstützung zu gewähren und sie Räume in einem Kunstprojekt auf Kampnagel nutzen lassen, anstatt sie auf die Parkbänke zu verweisen, wo sie nach Meinung der AfD offensichtlich hingehören. Im Habitus des Blockwarts erstattete die Partei Strafanzeige gegen die Intendantin. Die AfD wird dies mit Sicherheit rechtsstaatlich nennen, aber eine Politik, die in Kauf nimmt, dass Menschen, die vor Krieg und Folter geflohen sind, im Winter auf Hamburgs Straßen erfrieren, ist vor allem eines:
Menschenverachtend.

Auch wenn sich die AfD noch hinter einer Rhetorik der Einzelfälle und „vielen Stimmen“ versteckt, so wird doch immer deutlicher, wohin die Reise der sog. „Anti-Euro Partei“ geht. Marschieren rechte Hooligans der HoGeSa, finden sich sofort AfD-Mitglieder die Verständnis zeigen, im Europaparlament wettert die Abgeordnete Beatrix von Storch gegen die angebliche Macht der „Homo-Lobby“ und in Sachsen ist der Schulterschluss mit der fremdenfeindlichen PEGIDA schon in vollem Gange. In der Partei finden rassistische, sexistische, homophobe und reaktionäre Ansichten ein zu Hause, daran ändern auch gutbürgerliche Aushängeschilder wie Parteichef Bernd Lucke nichts.

Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe machen sich mit solchen Strukturen auseinanderzusetzen und freuen uns, dass das Hamburger Bündnis gegen Rechts seine Broschüre bei uns vorstellt und damit zeigt, dass das Auftreten der Partei in Hamburg nicht ohne weiteres hingenommen wird.

Gängeviertel, Januar 2015

 

 

 


 


 

 


NPD-Kundgebung
Sa., 13.12.14
13-16 Uhr
in Hamburg-Bergedorf


Wie wir erfahren haben, hat die NPD eine Kundgebung angemeldet

für diesen Samstag, d. 13. Dezember 14
in Hamburg-Bergedorf, Friedrich-Frank Bogen
von 13 - 16 Uhr
unter dem volksverhetzenden Motto:

"Multi-Kulti ist asozial - wehrt Euch gegen Asylbetrug!"

Dagegen protestieren wir und rufen dazu auf, ebenfalls hinzuschauen und sich einzumischen, wenn Rassismus in Hamburg öffentlich sichtbar wird.

- Protestiert gegen die Nazikundgebung lautstark und kreativ!
- Keine Stimme den Nazis!
- Kein Rassismus im Wahlkampf!

Gegenkundgebung „Gegen Rassismus“
ist angemeldet ab 12 Uhr

Treffpunkt: Werner-Neben-Platz, Ausgang S-Bahn Nettelnburg (Richtung Norden, Boberg)

Den Nazis wurde der Platz genehmigt auf dem ehemaligen Park & Ride-Platz (jetzt Baustelle), auf dem jetzt Wohncontainer für Flüchtlinge errichtetet werden.

++ Protest und Weiterleitung ausdrücklich erwünscht ++

 

 

Pressemitteilung des Hamburger  Bündnis gegen Rechts, 11.12.14

Wie das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ am Mittwochabend erfahren hat, plant die NPD in Bergedorf eine Kundgebung am Samstag den 13. 12. 2014 von 13.00-16.00 Uhr. Die Nazis wollen unter dem volksverhetzenden Motto "Multi-Kulti ist asozial - wehrt Euch gegen Asylbetrug!" gegen eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge hetzen.

Bergedorfer AntifaschistInnen sind dabei eine Gegenkundgebung zu der NPD-Veranstaltung zu organisieren. Sie ist angemeldet ab 12.00 Uhr auf dem Werner-Neben-Platz, S-Bahn Nettelnburg.

In Hamburg konnten rassistische Bewegungen wie HogeSa und Pegida bisher keine Erfolge vermelden. Wir rufen alle Menschen in Hamburg auf, dafür zu sorgen, dass dieses auch weiterhin so bleibt und hoffen auf eine rege Beteiligung an der Bergedorfer Gegenkundgebung.

Keinen Fußbreit den Rassisten und Neofaschisten in Hamburg!
Kein Rassismus im Wahlkampf!

Hamburger Bündnis gegen Rechts

 

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Zur Information:

„Aufruf zur Teilnahme am Widerstand gegen die ungeheuerliche Provokation der NPD am Ort der neuen Unterkunft  vom Krieg vertriebener Flüchtlinge in Bergedorf West, Friedrich Frank Bogen.

Wir stellen uns dem Rassismus und der Menschenverachtung der NPD und ihrer Sympathisanten am Samstag, 13.12.2014  am Werner-Neben-Platz (nördlicher Ausgang Bahnhof Nettelnburg) ab 12.00 Uhr entgegen.

Wir werden zeigen, dass die große Mehrheit der Bergedorfer Bevölkerung die Flüchtlinge herzlich willkommen heißt und wir Seite an Seite mit ihnen versuchen werden die Ankunft und das Eingewöhnen so freundlich, komfortabel und sicher wie möglich zu gestalten.

Der Aufruf zur Demonstration wird neben vielen Einzelpersonen getragen von:

Fluchtpunkt Bergedorf  -  Bergedorfer Verein für Völkerverständigung - Bündnis 90 / Die Grünen -  Partei und Fraktion Die Linke Bergedorf - SPD Distrikt Bergedorf - Bergedorfer Bündnis UmFAIRteilen“

 
 


 

**Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus!**
**Samstag, 15.11.2014 Hannover (Steintor)**

Laut einer Pressemitteilung des
Verwaltungsgerichts Hannover ist nun klar:
Das Gericht erlaubt den Nazi-Hools eine stationäre Versammlung
auf der Fläche des alten Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in Hannover.

Für uns heißt das: Wir fahren mit dem Zug nach Hannover
und schließen uns den antifaschistischen Aktionen an.

Treffpunkt: 7:15 Uhr /// Hamburg /// Hauptbahnhof /// Reisecenter

Seid viele, kommt in Gruppen und passt auf Euch auf!

 

Kein Mensch ist illegal!
Kein Platz für Nazis, Rassisten und Hooligans
weder in Hamburg, noch in Hannover am 15.11., noch überall!



Danke an Euch ALLE!

600 Antifaschistinnen und Antifaschisten
am 6.11.14 in Farmsen!

Die Rassisten und Rechten konnten kaum für ihren Aufmarsch mobilisieren (lt. offizieller Medien kamen nur 40). Aufgrund Eures zivilcouragierten Protestes und Blockademaßnahmen konnten sie ihr Demonstrationsziel am SPD-Bürgerbüro nicht erreichen. Auch marschierten sie nicht an der Flüchtlingsunterkunft vorbei. Die geplante Diskussion mit den BezirkspolitikerInnen fiel ebenfalls ins Wasser. Für uns Alle ein großer Erfolg.

Allerdings ist es mal wieder zu einem ungerechtfertigten massiven Polizeieinsatz gegen die Antifaschistinnen und Antifaschisten gekommen (siehe unten)

Kein Mensch ist illegal!
Kein Platz für Nazis, Rassisten und Hooligans
weder in Hamburg, noch in Hannover am 15.11., noch überall!

Fotos und Artikel auf Radio Hamburg hier

Hamburg: Massiver Polizeieinsatz bei rechter Demo gegen Flüchtlinge am 6.11. in Farmsen
shz.de – Nachrichten aus Schleswig-Holstein



Erfolg für die Hamburger Antifa - Demonstriert mit uns gegen den Nazi-Hooligan-Aufmarsch in Norddeutschland!

Alle wichtigen Informationen gibt es zukünftig, wenn nicht hier, dann auf unserer Facebookseite.
Dank der vielfältigen Ankündigungen von Protest und Gegenaktivitäten seitens der antifaschistischen Bewegung und allen fortschrittlichen Kräften in Hamburg, haben Nazis und Hooligans ihren Aufmarsch in der Stadt abgesagt. Das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" (HBgR) hatte am vergangenen Donnerstag eine Bündnis-Demonstration durch die Innenstadt angemeldet und der Gruppierung "Hooligans gegen Salafisten" (HogeSa) damit die Innenstadt als Ort für ihren Aufmarsch genommen. Intern herrschte bei einem Teil der Hamburger Nazi-Hooligans Angst vor Protesten. „Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung davon, was hier in Hamburg los ist, wenn der FC Sankt Pauli und seine Antifa-Szene gegen Euch mobilisiert, wenn die autonome Flora-Szene mobilisiert und die Linken mal in voller Besatzung antreten.“ Deshalb wurde früh von einem Aufmarsch in Hamburg abgeraten. "Die kurzfristigen und breiten Mobilisierungen gegen die braunen Horden in Hamburg sind ein voller Erfolg", so Felix Krebs vom HBgR. "Wir werden trotzdem wachsam sein, weil es schon kurzfristige Verlegungen von Aufmärschen gab und fordern alle Menschen auf, wenn nicht in Hamburg, dann in Hannover oder wo immer in Norddeutschland gegen Nazi-Hooligans, gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus zu protestieren. Unsere Solidarität ist jetzt gefragt."
Rassismus und Neofaschismus bleiben ein gesamt-gesellschaftliches Problem, deren Bekämpfung weiterhin das Anliegen der Zivilgesellschaft bleiben muss. Ein Vertrauen auf staatliche Verbote reicht nicht aus. Wir fordern alle AntifaschistInnen auf am 15. November dort zu demonstrieren, wo die Nazi-Hooligans aufmarschieren werden. Sollte dies doch in Hamburg sein, dann gilt:
Samstag 15. November 2014
S-Bahnhof Sternschanze 12.00 Uhr


 

Flugblatt als PDF

weitere Infos
https://www.startnext.de/vs-ausstellung
Forum für kritische Rechtsextremismusforschung


 

Sa., 4. Oktober 2014

Protestkundgebung
gegen den AfD-Landesparteitag in Hamburg
10.00 bis 12.00 Uhr
Handwerksammer Hamburg

(Holstenwall 12, 20355 Hamburg)

Kommt ALLE!

 AfD - Keine Stimme für Rechtspopulismus!

Aufruf hier (PDF)


Am 3. und 4. Oktober 2014 will die „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Hamburg auf ihrem Landesparteitag das Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahlen im kommenden Februar beschließen. Die AfD inszeniert sich als Sprachrohr für das rechts-konservative Stammtischgemurmel eines durch die Krise verunsicherten Mittelstandes. Damit nimmt die AfD eine Scharnierfunktion zwischen der extremen Rechten und den rechten Positionen aus allen Schichten der Gesellschaft ein. Die Mitgliedschaft bekannter Rechtsradikaler aus den Pro-Bewegungen,  der NPD, der Freiheit oder den Republikanern scheut sie dabei nicht. Speziell in Hamburg hat die AfD großen Zulauf von ehemaligen Mitgliedern der rechtspopulistischen Schillpartei.  Der ehemalige Schill-Innensenator Bernd Nockemann beispielsweise agiert nun als Vize-Landeschef der AfD. Aber auch Björn J. Neumann, der 2011 für die NPD kandidierte, ist eine der extrem rechten Personen des Hamburger Landesverbandes.

In dem Entwurf  ihres Wahlprogramms fordert sie, über die Aufnahme von Menschen in Deutschland an Hand ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit zu entscheiden. Mit Schlagwörtern wie „Sozialtourismus“ und „Armutsmigration“ wird pauschal gegen Einwanderer*innen gehetzt, zumeist sind Sinti und Roma davon betroffen. In ihrem Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl wird sogar die Aufhebung der Visafreiheit für Serbien und Mazedonien gefordert.

Auch in Bezug auf Flüchtlinge tut die AfD ihre elitären und wohlstandsrassistischen Argumente kund. Asylbewerber*innen sollen, wenn es nach der AfD geht, das Asylverfahren bereits in Nordafrika durchlaufen, um möglichst gar nicht erst nach Deutschland zu kommen.  Anstatt Menschen, die neu nach Hamburg kommen willkommen zu heißen, positioniert sich AfD-Mitglied Markus Wegener gegen eine Flüchtlingsunterkunft im noblen Harvestehude. Wenn Wegener behauptet, die Geflüchteten könnten sich in  Mitten der Reichen nicht wohlfühlen, ist das ein gutes Beispiel für den Wohlstandsrassismus, den die AfD in ein scheinbar humanitäres Gewand verpackt.

Immer wieder ertönen die schon seit Schill bekannten Forderungen nach „Law&Order“. Es wird nicht nur für eine sogenannte Verbindungsdatenspeicherung plädiert, durch die nachvollzogen werden kann, „wer wann mit wem telefoniert oder Emails geschrieben hat“. „Die AfD fordert die Aufnahme der Ethnie bzw. des Migrationshintergrunds in der polizeilichen Kriminalstatistik“ und offenbart hiermit ihren unverhohlenen Rassismus. Die inhaltliche Nähe zu den Thesen des Rechtspopulisten und SPD-Mitglied Thilo Sarrazin ist dabei kein Zufall. 2012 lobte der AfD-Europakandidat Olaf Henkel, ehemaliger Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes, diesen als einen „deutschen Widerstandskämpfer im besten Sinne des Wortes“.

In Mecklenburg-Vorpommern stimmte die AfD auf Kreistagsebene Anträgen der NPD zu und will es trotz Rüge auch wieder tun, in Hamburg bekennt sich die AfD so: „Wir denken und handeln wirtschaftsliberal und wertkonservativ, vertreten die bürgerliche Kultur, Tradition und Tugend sowie das Freiheitsstreben auf Grundlage unserer abendländischen Geschichte.“ Tatsächlich ist sie ein Haufen reaktionärer, nationalkonservativer, marktradikaler Stimmungsmacher, die Ungleichheit und Ausgrenzung salonfähig machen wollen.

Die AfD muss als ernsthafte rechtspopulistische Gefahr wahrgenommen und bekämpft werden. Sie greift mit ihren rassistischen, sozialchauvinistischen, nationalistischen, sexistischen und grundlegend anti-emanzipatorischen Positionen in den politischen Diskurs ein und versucht damit die politische Landschaft nach rechts zu verschieben. Die AfD hofft im Februar bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg einen ersten Triumph in Westdeutschland einzufahren.

Lasst uns ihnen einen Strich durch ihre Rechnung machen! Tragt mit dazu bei, dass rechte Parteien in Deutschland sich nicht etablieren können! Beteiligt euch an Aktionen, informiert euch und andere! Demaskiert rechtspopulistische Parolen als das was sie sind!

 



Blick-Wechsel und Friedensfest
in Bramfeld
30. August 2014
7. September 2014

zur Veränderung des Kriegsdenkmals in Bramfeld
(Ehrenmal am Kleinen Bramfelder See)

Flyer hier

EINLADUNG ZUM BLICK-WECHSEL


mit den Bildhauern Uwe Schloen aus Bremen und Axel Richter aus Ammersbek.

Sa, 30. August 2014, 15:00 – 17:00 Uhr

Es wird eine temporäre Kunstaktion geben, die 10 bis 14 Tage zu besichtigen sein wird und zum Nachdenken anregen soll. Außerdem lädt der AK Denk-mal die Bevölkerung am 6. 9. dazu ein, mit ihm über die Kunstinstallation, die Veränderung des Denkmals und die heutige Militärpolitik der Bundes­republik und die Rüstungsexporte zu diskutieren. Der AK Denk-mal ruft die Bramfelder und Steils­hooper Bevölkerung dazu auf, die Aktionen zur Veränderung zu unterstützen.

EINLADUNG ZUM FRIEDENSFEST

Sa, 6. September 2014, 14:00 – 17:00 Uhr

Auf diesem Friedensfest wird zum ersten Mal mit einem Gedenktafel zeitlich befristet als Erinnerung an die durch die Wehrmacht ermordeten Zivil­personen – Widerstandskämpfer und Deserteure gedacht. Die Gedenktafel wird durch die Tochter eines der Getöteten enthüllt.
Angefragt ist auch ein Chor, der dann Lieder gegen den Krieg vortragen wird. Dazu werden Friedens-lieder gespielt und wir werden weithin sichtbar Luft­ballons mit Friedenbotschaften aufsteigen lassen.
Der Bildhauer Uwe Schloen wird anwesend sein und mit Ihnen diskutieren. Es gibt ein Kulturprogramm und Kaffee & Kuchen. 

Beide Veranstaltungen finden direkt am Ehrenmal am Kleinen Bramfelder See

 


 

Gedenkkundgebung am 23. August 2014
Pressemitteilung

 

Pressemitteilung der Veranstaltungsgruppe "Vom rassistischen Normalzustand zum Nationalistischen Untergrund" zur Gedenkkundgebung am 23. August 2014 für Anh Lân Dô und Ngoc Chau Nguyên, die Opfer eines rassistischen Brandanschlages vor 34 Jahren wurden

Pressemitteilung hier

 

 
 

 

 Flyer hier als PDF


 

100 Jahre Erster Weltkrieg
Technisierung und Massenvernichtung

19. Juli – 03. August 2014

Unter dem o.g. Titel finden im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes 2014 zahlreiche Veranstaltungen an den Sammelgräbern der Bombenopfer auf dem Friedhof Ohlsdorf statt, um der Opfer der Weltkriege und des Nationalsozialismus zu erinnern. Der Zweite Weltkrieg hat auch Wuzeln und Ursachen im Ersten Weltkrieg.

Neonazis haben bei Kundgebungen auf den Gräbern der Bombenopfer zwischen 2003 und 2009 diese mißbraucht, um die Ursachen des Zweiten Weltkrieges umzudeuten und die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren. Mit dem Ohlsdofer Friedensfest wird diesen Versuchen durch Präsenz und konstruktiven Gegenentwurf entgegengetreten. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts arbeitet von Beginn an in dem Bündnis mit.

Programm Flyer hier


 Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes lädt
das Hamburger Bündnis gegen Rechts zu einer Filmvorführung und anschließender Diskussion ein:

FILM: SOUND IN THE SILENCE

(von Jens Huckeriede, Thede Filmproduktion)

 Sa., 26.07.14, 14 Uhr
Bestattungsforum
neben dem Café Fritz
(Eingang Ohlsdorfer Friedhof, S-Bahn Ohlsdorf)

präsentiert von Griet Gäthke
die Diskussion wir begleitet von einer  jungen Teilnehmerin des Projektes Film über Erinnerungs- und Verständigungskultur

Film über Erinnerungs- und Verständigungskultur

Der Film dokumentiert die Erarbeitung einer Performance von Schülern aus Koszalin/Polen und Hamburg in dem ehemaligen Konzentrationslager Neuengamme. Unter der Anleitung von Tänzern, Musikern und Rappern aus New York, San Francisco und Hamburg lassen sich die Jugendlichen fünf Tage lang auf diesen Ort und seine Geschichte ein. Trotz anfänglicher Vorbehalte und offen geäußerter Ängste, ausgerechnet hier zu tanzen oder zu singen, beginnt ein Prozess, in dem die Schüler beider Nationen eine eigene, sehr bewegende Ausdrucksform finden, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Gerade angesichts dessen, dass leider die Zeitzeuginnen versterben, ist es umso wichtiger neue Formen der Erinnerungskultur zu entwickeln .

Der Film zeigt beispielhaft, wie dies auch international möglich ist.

Im Anschluss bleibt Zeit und Raum für Fragen und Diskussion. Für einen kleine Imbiss ist gesorgt.

 


Eine Straßenumbenennung kann Aufklärung nicht ersetzen!

Gemeinsame Presseerklärung zur Einweihung der Tasköprüstraße am 26. Juni 2014 in Gedenken an das Mordopfer des NSU 

Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Tasköprü in Hamburg vom rechtsterroristischen Netzwerk „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet. 13 Jahre später wird nun eine Straße nach ihm benannt. Auch wir gedenken heute Süleyman Tasköprüs und begrüßen ein dauerhaftes Andenken an ihn in Form einer Straßenumbenennung. Allerdings wurde dafür nicht die Schützenstraße, in der er in seinem Geschäft ermordet wurde, ausgewählt, sondern eine Parallelstraße, die Kohlentwiete. Eine weitestgehend unbewohnte Straße durch eine Brachfläche, abseits vom Publikumsverkehr. Als Grund der Nicht-Umbenennung der Schützenstraße wurde eine Gesetzeslage bemüht, nach der historische Straßen in Hamburg nicht mehr umbenannt werden dürften. Was für den Hamburger Unternehmer Werner Otto im August 2013 möglich war, die Umbenennung der Wandsbeker Straße in Werner-Otto-Straße, soll für Süleyman Tasköprü nicht gelten.

Die Stadt Hamburg brüstet sich öffentlich, die erste Stadt zu sein, die eine Straße nach einem NSU-Opfer umbenennt. Dass es einen Platz in Kassel gibt, der nach dem dort vom NSU ermordeten Halit Yozgat benannt ist, wird dabei vergessen.
Als der NSU 2011 bekannt wurde, gab es von offizieller Hamburger Seite das Versprechen einer lückenlosen Aufklärung. Knapp drei Jahre später steht fest, dass sich die verantwortlichen Behörden – Polizei, Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft – gegen jegliche Aufklärungs-bemühungen sperren. Die offizielle Variante: In Hamburg ist im Grunde alles in Ordnung.

Bei näherer Betrachtung gibt es jedoch wesentliche Punkte, die einer Aufarbeitung bedürfen.
Wie bundesweit, so sind auch für die Hamburger Polizei einseitige Ermittlungen zu konstatieren, die auf institutionellen Rassismus schließen lassen. Ermittelt wurde in Hamburg, trotz mehrerer Hinweise durch ZeugInnenaussagen auf einen rassistischen Hintergrund, stets nur in Richtung organisierter Kriminalität. Für die Versicherung des Hamburger LKAs, man habe den Ermittlungsansatz „neonazistischer Hintergrund“ akribisch bearbeitet, finden sich in den Akten der damaligen Ermittlungen keinerlei Belege. 2003 stellte die Hamburger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein und blieb bis 2005 dabei, obwohl die Serie sich fortsetzte. In der dann gegründeten bundesweiten Ermittlungsgruppe BAO Bosporus intervenierten Hamburger ErmittlerInnen und widersprachen vehement einer Fallanalyse, die einen rassistischen Hintergrund in Betracht zog. So wurde dieser Ansatz nie öffentlich gemacht.

Führende Hamburger Neonazis waren Anfang der 1990er Jahre prägend für den Aufbau neonazistischer und rechtsterroristischer Strukturen auch in Ostdeutschland und verfügten über hervorragende Kontakte nach Thüringen. Aussagen gehen sogar soweit, dass dortige Aktionen aus Hamburg gesteuert wurden. Auch persönliche Begegnungen mit Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe können inzwischen als belegt gelten. Glaubt man dem Hamburger Verfassungsschutz, dass er an dieser Szene sehr nah dran gewesen sei und dies auch noch ist, dann wurden die entscheidenden Informationen entweder verpasst oder bis heute zurückgehalten.

Im Mai wurde öffentlich bekannt, dass dem Hamburger Verfassungsschutz durch einen V-Mann eine CD mit der Aufschrift „NSU/NSDAP“ übergeben wurde. Weitere Informationen verweigert das LfV Hamburg. Quellenschutz geht über Aufklärung.
 Aysen Taºköprü, eine Schwester des Mordopfers, fordert in ihrem offenen Brief an Bundespräsident Gauck Antworten, das sei alles was sie noch wolle. Genau diesen Wunsch verweigern ihr die Hamburger Behörden konsequent. In Ausschusssitzungen werden jene, die diese Antworten versuchen zu finden, gar verlacht.

Ganz klar muss sein: Für Hamburg gibt es noch viel aufzuklären. Eine Straße ersetzt diese Aufklärung nicht. Es darf kein Schlussstrich gezogen werden. Richtig ist dagegen die Forderung der NebenklagevertreterInnen der Familie Taºköprü nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg. Was in Hessen und Nordrhein-Westphalen möglich ist, muss auch in Hamburg auf die Tagesordnung.

Hamburger Bündnis gegen Rechts
,
Radiosendung (FSK) „Ein Prozess – Ein Land – Keine Gesellschaft – Viel NSU“,
Vorbereitungsgruppe der Veranstaltungsreihe „Vom rassistischen Normalzustand zum Nationalsozialistischen Untergrund,
“
Internetprojekt http://www.nsu-tatort-hamburg.org

Presserklärung hier als PDF


Riesenerfolg!

Mehr als 1.500 Menschen beim
3. Lauf gegen Rechts!
am 1. Juni 2014




Hier unsere Bildergalerie:

   

   

   

   

   

    

 

siehe auch:

www.facebook.com/LaufGegenRechts
www.fcstpauli-marathon.de/gegenrechts



"LAUF GEGEN RECHTS“ 2014 der Marathonabteilung des FC St. Pauli

Auch 2014 setzen wir von der Marathonabteilung des FC St. Pauli mit einem erneuten „Lauf gegen Rechts“ ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus!

Nach unserem ersten „Lauf gegen Rechts“ 2012, der Teil der Aktionen gegen den menschenverachtenden „Tag der deutschen Zukunft“ der Neonazis in Hamburg war, haben wir den Lauf 2013 mit der gleichen Zielsetzung und über 750 TeilnehmerInnen wiederholt.

2014 findet der „Tag der deutschen Zukunft“ am 7.6. in Dresden statt. Bundesweit wird gegen diesen Nazi-Aufmarsch mobilisiert. Wir unterstützen die Mobilisierung am 1.6.2014 mit unserem „Lauf gegen Rechts": 7,4 km linksrum um die Alster; Start und Ziel wie gewohnt auf der Grillwiese am Schwanenwik, Startzeit: 10 Uhr.

Wir spenden die Erlöse der Veranstaltung auch dieses Mal wieder komplett dem Hamburger Bündnis gegen Rechts, um die weiteren Aktivitäten in der Stadt gegen Faschismus und Fremdenhass kontinuierlich zu unterstützen.

Wir sehen uns wieder 2015

 



 

 

 

Unsere Aktivitäten Frühjahr 2014, 2013 und älter findet Ihr unter Archiv


 

 




 __________________














      Broschüre
 zur AfD Hamburg



  Wir unterstützen
      den Aufruf









       Broschüre
  zur NPD Hamburg

 

  
weiter …