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Vorankündigung: Antirassistische Aktionswoche/Camp in Hamburg vom 16. bis 24. August 2008 Weitere Infos: camp08.antira
"Moving People's Movies" - Freiheit ist nicht illegal Eine Filmreihe im 3001-Kino vom 24. bis 30. Juli 2008 zum Thema Gehen und Ankommen, Gehen müssen und trotzdem nicht hier sein sollen Programm kann hier runtergeladen werden.
Falsch verstandene Toleranz Hamburger Gericht stärkt "Wortergreifungsstrategie" der Neonazis Hamburger Verwaltungsgericht erklärt am 21.07.08 eine durch die Polizei erzwungene Teilnahme von Neofaschisten an einer Veranstaltung der DGB-Jugend im November 2006 für rechtens. Diese Entscheidung speist sich aus falsch verstandener Toleranz gegenüber den Totengräbern der Demokratie und hat drastische Konsequenzen für alle Menschen, die ohne Störung durch Nazis Veranstaltungen abhalten möchten. Weitere Infos hier.
Stand des Hamburger Bündnisses gegen Rechts am 12. Juli 2008 auf dem Barmbeker Stadtteilfest "KulturBewegt" doppelt erfolgreich
Dank des Zeltes der Falken konnten wir die Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" von der VVN BdA den Besucherinnen und Besuchern des Stadtteilfestes vorstellen und Gespräche führen. Außerdem hat sich zeitgleich im Zelt die Barmeker Initiative gegen Rechts gegründet!
| 1. Mai Einschätzungen / Diskussionspapiere - Presseerklärung des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, siehe nebenstehend
- 1. Mai 2008 ein großer Erfolg der antifaschisti- schen Bewegung, von Wolfram Siede, VVN BdA hier - Nachbereitung zum 1. Mai 2008 - The Rhythm Attack, Einschätzung von [a²]-Hamburg hier
- Eine erste Bilanz: von Avanti – Projekt undog- matische Linke hier - Barmbek blüht, Barm- beker Bilanz zum 1. Mai, von AK 1. Mai 08, Barm- beker Ratschlag hier - In Hamburg, da geht was, von Axel Hoff- mann hier - Presseerklärung der LINKEN hier |

Infostand des Hamburger Bündnisses gegen Rechts auf dem Barmbeker Stadtteilfest "KulturBewegt"
1. Mai 2008 in Hamburg Großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung! Mit 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Protest gegen den Naziaufmarsch in Barmbek zur größten antifaschistischen Veranstaltung seit über einem Jahrzehnt in Hamburg geworden. „Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet“, meint der Sprecher des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, Wolfram Siede.
In nahezu jedem Geschäft auf der Fuhlsbüttler Straße hängen die Plakate der Initiative „Barmbek sagt Nein zu Neonazis“, unterzeichnet von 43 Sozialkulturellen Einrichtungen und Geschäften aus dem Stadtteil. „Besonders gefreut hat mich, dass sich so viele Menschen aus Barmbek den Protesten angeschlossen haben, meint Rainer Hanno, Pastor an der Auferstehungskirche. Dort, und in weiteren acht Kirchen läuteten punkt 14.00 Uhr die Glocken als Zeichen des gemeinsamen Protestes. Barmbek war in Volksfeststimmung und den gesamten Tag über auf den Beinen. So war es über Stunden der Polizei nicht möglich die Nazis vom S-Bahnhof Alte Wöhr gegen den Protest vieler tausender Demonstranten loslaufen zu lassen.
Am Schluss verließ die Hamburger Innenbehörde dann „die Sprache der Vernunft und man griff zur altbekannten Sprache der Gewalt“, so Wolfram Siede. Unerträglich auch die Richterschelte des ,Noch-Innensenators’ Nagel. Der Rechtssenat bedauert offensichtlich immer noch, dass die Nazis nicht in einem von jeglichem Protest abgeriegelten Stadtteil ziehen konnten.
Christiane Schneider, Abgeordnete der Bürgerschaftsfraktion Die Linke, dazu: „die Proteste sowie die Angriffe aus der Nazis auf Polizeibeamte hätte zur Auflösung der Veranstaltung nach Maßgabe des polizeilichen Notstandes führen müssen. Die Einsatzleitung der Polizei schien nicht davon angetan zu sein, für die Nazi, die ihre Beamten zuvor angegriffen haben, den Weg mit Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz gegen einen ganzen Stadtteil Freizuprügeln“. Christiane Schneider spricht in diesem Zusammenhang von einer „politisch gewollten Entscheidung die Nazis laufen zu lassen“.
Wir bedanken uns bei allen antifaschistischen Kräften, die am heutigen Tag auf der Straße waren!
Weitere Einschätzungen und Berichte siehe auch unter der Rubrik "Aktuell" |