Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

 


Der Stand der NPD am 30. Januar in Blankenese konnte auch diesmal erfolgreich isoliert werden. Bericht und Bilder hier



Aufruf: Dresden stellt sich quer (lesen)

Mobilisierungsvideo

Infoveranstaltungen in Hamburg:

Do, 04.02.2010, 18.00 Uhr, Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 11

Fr., 05.02.2010, 20:00 Uhr, Antifa-Cafè, Hafenstr. 116

Blockade-Trainings in Hamburg:

Sa., 06. 02. 2010, 15:00 Uhr, Fabrik im Gängeviertel

Di., 09. 02.2010, 11.00 Uhr, Hamburger Rathaus 

 

Busfahrkarten um gemeinsam mit vielen HamburgerInnen zur Blockade des Nazi-Aufmarsches in Dresden zu fahren, gibt es hier

 



Kein Erfolg der NPD in ihrer "Hochburg" Bramfeld

Trotz eisiger Kälte konnte auch diesmal der NPD-Stand in ihrer „Hochburg“ Bramfeld weitgehend durch den Protest von 30-40 AntifaschistInnen isoliert werden. Obwohl der Nazistand mit ca. 15 Kameraden diesmal direkt vor dem Supermarkt EDEKA Woytke stattfand, haben nur wenige Anwohner Infomaterial der NPD genommen. Von dem wenigen verteilten Propagandamaterials der Nazis landete dann einiges in den mitgebrachten braunen Müllsäcken. Die Polizei war auch dieses Mal mit einem Großaufgebot inkl. Polizeihunde vor Ort, um die Nazis vor wütenden Protesten zu schützen. Nach den brutalen Polizeiübergriffen auf Antifaschisten letzte Woche in Blankenese, hat sich die Polizei heute zurückgehalten. Sie genehmigte aber nicht, in direkter Standnähe der NPD zu protestieren. Nur in weiterer Entfernung und auf den anderen Straßenseiten konnten Flugblätter verteilt und braune Müllsäcke aufgestellt werden. Um unseren Protest deutlich zu machen, meldete das Hamburger Bündnis gegen Rechts auf der gegenüberliegenden Seite eine Kundgebung an. Das Echo der Stadtteilbewohner war positiv bis desinteressiert. Wir konnten 200 Flugblätter verteilen. Die Mehrzahl der Nazis stand gelangweilt rum und verschwand später in der Bäckerei Dallmeyers Backhus, um im Warmen sitzend zu beobachten, wie ihre tapferen frierenden Kameraden versuchen, einen Flyer loszuwerden. Mit dem Kameradengeist ist es anscheinend nicht mehr weit her. Um 12.30 Uhr haben die Nazis endlich eingepackt. Die Nazis verschwanden mit einem PKW, die Meisten wurden von der Polizei geschlossen mit einem öffentlichen Bus wegeskortiert.

Fotogalerie:


NPD-Stand Bramfelder Chaussee/Berner Chaussee


Die Nazikader ...




... und die tollen Kameraden am Warmen Ofen


An der Bramfelder Chaussee wurde heute viel gehupt


Antifaschistischer Protest




Schneebälle gegen Nazis!


Antifaschistische Aufklärung!


... und tschüss!


Von Anwohnern in die Braunen Säcke geworfene Nazipropaganda!

 

Sa., 19. Dezember 2009

 NPD-Stand
ab 9.00  Uhr
Bramfeld, Ecke Bramfelder Chaussee/Berner Chaussee

Hingehen! - Weitersagen! - Einmischen!

Naziproganda gehört in den Müll!

 

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Fotogalerie

zu den unglaublichen Übergriffen der Polizei auf protestierende AntifaschistInnen und BürgerInnen anlässlich des NPD-Standes am 12.12.09 in Blankenese. Weitere Infos und Presseartikel siehe unter Aktuell.


Auch in Blankenese war der NPD-Stand weitgehend isoliert


Festnahme mit Hund. Ein Antifaschist musste mit Bissverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.


Antje Kosemund protestiert bei der Polizei 


Antifaschistischer Protest in Blankenese - Antifaschistische Umleitung


Der Text: Braune Schatten
Auch in Blankenese

Keinen Rechtsextremismus, keine Fremdenfeindlichkeit, keinen Antisemitismus,
Weder in Blankenese noch anderswo!


Scharfe Hunde der Polizei im Einsatz gegen berechtigten Protest von Antifaschisten


Polizeiübergriff


Antifaschist im Würgegriff eines Polizisten




Polizeiübergriff auf Protestierenden


Sa., 12. Dezember 2009

NPD-Stand
ab 9.00  Uhr
Blankeneser Bahnhofstraße 26, Nähe Bhf. Blankenese


Hingehen! - Weitersagen! - Einmischen!

Naziproganda gehört in den Müll!



Stellungnahme zur Verhinderung des Claude Lanzmann Filmes „Warum Israel“ im B-Movie
 

Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung von kontroversen Positionen innerhalb der antifaschistischen Bewegung. Deshalb verurteilen wir die Verhinderung des Films von Claude Lanzmann und die damit verbundene Bedrohung des Publikums. Alle TeilnehmerInnen des Hamburger Bündnis gegen Rechs (HBgR) werden dazu aufgefordert, sich an diese Maxime zu halten. Die TeilnehmerInnen des HBgR sehen als Grundlage der Zusammenarbeit die Ablehnung solcher Mittel (Gewalt zur Durch-setzung kontroverser Positionen innerhalb der antifaschistischen Bewegung). In Zukunft werden wir uns von solchen Gruppen trennen. 

HBgR, 09.12.2009

 

                                                                                                 

                                                                                                 

 

"Die größten Straftäter der NPD"
jetzt hier anschauen,
ausgestrahlt von Extra3 am 03.12.09

 


 

Braune Burschen unbeliebt
Verbändekommers der Hamburger Studentenverbindungen fiel aus

Sowohl die Hamburger Handwerkskammer, als auch das Hotel InterContinental hatten in den vergangenen Tagen beschlossen, dass der Verbändekommers der „Vereinigung Hamburger Akademikerverbände“ (VHA), ein Treffen aller Studentenverbindungen aus Hamburg, nicht in Ihren Räumen stattfinden darf.  Zuvor hatte das Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) in einem Offenen Brief beide Vermieter aufgefordert die Feierlichkeiten nicht zu dulden, für die Studentenverbindungen seit Wochen werben.

Die Handwerkskammer erklärte, man sei, unabhängig von dem konkreten Vorfall, grundsätzlich für Veranstaltungen auf Basis der demokratischen Grundordnung offen. "Die Veranstaltung des Verbändekommerses passt nicht in diesen Kontext und findet bei uns nicht statt", so Sprecherin Ina Diepold. Als die Korporierten  ersatzweise in einem Hotel an der Alster feiern wollten,  erklärte man auf Nachfrage "das Management des InterContinental Hamburg distanziert sich von jeglichen Veranstaltungen des Verbändekommers der 'Vereinigung Hamburger Akademiker-Verbände' (VHA)."
Offener Brief des HBgR an das Hotel Intercontinental in Hamburg hier
Für mehr Informationen über die Hamburger Burschenschaften,
empfehlen wir die Broschüre:  "Falsch verbunden ....
Reader zum Verbindungs(un)Wesen in Hamburg", hier

 

 

 

Handwerkskammer Hamburg hat Verbändekommers ausgeladen!

Pressemitteilung des Hamburger Bündnis gegen Rechts hier



Am Sa., d. 28. November 2009 sollte in der Handwerkskammer Hamburg der Verbändekommers der Vereinigung Hamburger Akademikerverbände - Akademischer Bismarckausschuss (VDA) stattfinden.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts forderte die Handwerkskammer Hamburg in einem offenen Brief auf, den Verbändekommers wieder auszuladen.

Den offenen Brief hier runterladen




Die Kampagne Aktion Brauner Sack fand mit der Bundestagswahl ihr Ende.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts sagt:

Vielen Dank !


Hunderte von Menschen haben in den letzten 2 Monaten jedes Wochenende dazu beigetragen, neofaschistische Propaganda in Hamburg zu behindern. Bei fast jedem Infostand der NPD seit Anfang August wurde mittels der Aktion Brauner Sack die Nazi-Propaganda in den Müll entsorgt. Im Rahmen der Aktion wurden Tausende von Flugblättern verteilt und mehrfach Kundgebungen durchgeführt. Die Hamburger Medien berichteten ausführlich über die antifaschistischen Aktivitäten zum Bundestagswahlkampf. Wir haben viele neue Kontakte zu Gruppen, Organisationen und in die Stadtteile geknüpft und es gibt immer noch Interesse an weiterem Protest gegen Nazi-Propaganda in Hamburg.

Die Aktion Brauner Sack hat somit, zusammen mit der großen Demonstration am 11. September, einem Antifa-Konzert in der Fabrik, der Öffentlichmachung zentraler Hamburger Nazi-Kader, der Entsorgung fast aller NPD-Plakate aus dem Stadtbild und weiteren vielfältigen Aktionen dazu beigetragen, dass die NPD in Hamburg eine Schlappe erlitten hat. Sie hat mit 0,9 % trotz intensiver Bemühungen unter ihrem Vorsitzenden Jürgen Rieger nicht einmal das Ergebnis von 2005 erreicht und über 2.000 Stim- men verloren. Das ist auch unser Erfolg!

Eine ausführlichere Einschätzung zu der „Aktion Brauner Sack“ und Pläne für weitere antifaschistische Aktivitäten werden demnächst folgen.

Der SMS-Verteiler zur Aktion, ist wie versprochen, gelöscht worden. Wer weiterhin gelegentlich, kurzfristig über Aktionen der Nazis und antifaschistischen Protest per SMS informiert werden möchte, kann sich bei unserem neuen SMS-Verteiler anmelden. Sende dazu eine SMS mit go Hbgr (exakte Schreibweise mit 1x Leerstelle) an die Nummer 84343. Als Bestätigung, dass Du in den neuen SMS-Verteiler eingetragen bist, bekommst Du die SMS: Liebe(r) Antifaschist(in), Du bist in den neuen sms-Verteiler eingetragen. HBgR.


Always antifascist, Euer HBgR

 
ALLES
über die
 Aktion brauner Sack
 findet Ihr im Archiv und hier

 

 

 

 
 
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  Aktuelle Broschüre
   zur NPD Hamburg















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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